Gestern wurde wieder einmal ein Tast-Schreib-Test gemacht. Ich habe wieder das gleiche Ergebnis. Ich kann schnell schreiben, aber ich mache immer noch zu viele Fehler. In 10 Minuten 2234 Anschläge und 6 Fehler. Note: 3. Dafür will ich kein Zertifikat.
Es sind fast vier Monate vorbei, ich habe jeden Tag geübt, aber ich habe mich nicht verbessert. Natürlich habe ich schon versucht nicht immer so schnell zu schreiben, um die Fehler zu vermeiden. Aber wenn ich darüber nachdenke, mit welchem Finger ich welche Taste, welchen Buchstaben tippen muss, bringt es mich so sehr aus dem Konzept, dass ich noch mehr Fehler mache. Ich kann mich nicht richtig konzentrieren und finde die Fehler nicht. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben zu trainieren, meine Fehler zu mindern, aber ich habe es nicht geschafft.
Solche Situationen bringen mich wieder auf den Boden der Tatsachen. Ich wurde am Gehirn operiert. Mir wurde ein Teil meines Gedächtnisses entfernt. Das hat Konsequenzen! Ich habe immer noch eine Konzentrationsschwäche. Und immer noch Wortfindungsstörungen.
Meine Entscheidung nicht in das Kulturinstitut zu gehen, war die richtige Entscheidung. Für redaktionelle Arbeit bin ich nicht mehr gut genug.
Es ist schade, aber ich muss mich wohl damit abfinden.
Wednesday, 25 June 2014
Monday, 23 June 2014
alea iacta est
Die Entscheidung ist gefallen. Ich habe am Freitag den Vertrag zur Buchhandlung geschickt. Morgen in einer Woche geht es los.
Als nächstes muss ich meine Arbeitsstunden klären. Ich werde mit einer 30 Stunden Woche anfangen und soll nach einem Monat auf 40 Stunden aufstocken. Eigentlich würde ich gerne bei den 30 Stunden bleiben, aber ob die Rentenversicherung mir das genehmigt, steht in den Sternen.
Spannend ist, wie ich diese 30 Stunden verteilen kann, ich fürchte, dass ich um den Samstag nicht rum komme. Mein Berater hat gesagt, dass es sehr wahrscheinlich auf jeden zweiten Samstag laufen wird.
Das ist hart, aber ich muss mich wohl damit abfinden.
Als nächstes muss ich meine Arbeitsstunden klären. Ich werde mit einer 30 Stunden Woche anfangen und soll nach einem Monat auf 40 Stunden aufstocken. Eigentlich würde ich gerne bei den 30 Stunden bleiben, aber ob die Rentenversicherung mir das genehmigt, steht in den Sternen.
Spannend ist, wie ich diese 30 Stunden verteilen kann, ich fürchte, dass ich um den Samstag nicht rum komme. Mein Berater hat gesagt, dass es sehr wahrscheinlich auf jeden zweiten Samstag laufen wird.
Das ist hart, aber ich muss mich wohl damit abfinden.
Thursday, 19 June 2014
Die Frage an mein Herz
Der Dienstag war ein schöner Tag, ich habe mich sehr über die beiden Zusagen gefreut. Florian hat mir einen wunderbaren Blumenstrauß und einen Champagner mitgebracht und wir haben ein bisschen gefeiert. Aber der Mittwoch war ein schwieriger Tag. Ich habe viel nachgedacht und wurde richtig traurig.
Es sind tolle und interessante Stellen, aber für eine Übernahme gibt es keine Garantie. Ich hatte zwei so anspruchsvolle Vorstellungsgespräche. Ich habe mich so gut verkaufen können. Aber ich bin sicher, dass sie mir die Einladungen zu den Vorstellungsgesprächen nur gegeben haben, weil es um ein Praktikum geht. Und die Zusagen habe ich nur bekommen, weil ich fünf Monate für sie ohne Bezahlung arbeiten werde.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir beides viel Spaß machen wird, dass ich mich für meine Aufgaben einsetzen und engagieren werde. Aber ich muss mich für eins entscheiden und wenn die fünf Monate zu Ende sind, ist das Praktikum vorbei. Vielleicht werde ich dann übernommen. Aber vielleicht auch nicht. Dann bekomme ich kein Geld mehr, dann muss ich wieder suchen - und dann werde ich mich immer fragen, wie es gewesen wäre, wenn ich mich für die andere Stelle entschieden hätte. Dann hadere ich mit mir selbst, denn so eine Chance bekomme ich nie wieder.
Meine Psychologin hat mir vorgeschlagen, die Pros und Kontras der einzelnen Angebote zu sammeln, zu vergleichen und dann eine Entscheidung zu treffen.
Kulturinstitut:
Pro:
anspruchsvolle Arbeit: Organisation von kulturellen Veranstaltungen
Arbeitszeit bis 15 Uhr...
Contra:
Übernahme sehr unwahrscheinlich...
Buchhandlung:
Pro:
Verlängerung bis Ende Dezember in der Vorweihnachtszeit sehr wahrscheinlich
höhere Chance der Übernahme
Teilweise Mitarbeit in Organisation von Lesungen
Contra:
vorwiegend im Verkauf
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9-20 Uhr...
Florian hat gesagt, frag dein Herz - und dann war meine Antwort sofort da.
Ich will in die Buchhandlung.
Es sind tolle und interessante Stellen, aber für eine Übernahme gibt es keine Garantie. Ich hatte zwei so anspruchsvolle Vorstellungsgespräche. Ich habe mich so gut verkaufen können. Aber ich bin sicher, dass sie mir die Einladungen zu den Vorstellungsgesprächen nur gegeben haben, weil es um ein Praktikum geht. Und die Zusagen habe ich nur bekommen, weil ich fünf Monate für sie ohne Bezahlung arbeiten werde.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir beides viel Spaß machen wird, dass ich mich für meine Aufgaben einsetzen und engagieren werde. Aber ich muss mich für eins entscheiden und wenn die fünf Monate zu Ende sind, ist das Praktikum vorbei. Vielleicht werde ich dann übernommen. Aber vielleicht auch nicht. Dann bekomme ich kein Geld mehr, dann muss ich wieder suchen - und dann werde ich mich immer fragen, wie es gewesen wäre, wenn ich mich für die andere Stelle entschieden hätte. Dann hadere ich mit mir selbst, denn so eine Chance bekomme ich nie wieder.
Meine Psychologin hat mir vorgeschlagen, die Pros und Kontras der einzelnen Angebote zu sammeln, zu vergleichen und dann eine Entscheidung zu treffen.
Kulturinstitut:
Pro:
anspruchsvolle Arbeit: Organisation von kulturellen Veranstaltungen
Arbeitszeit bis 15 Uhr...
Contra:
Übernahme sehr unwahrscheinlich...
Buchhandlung:
Pro:
Verlängerung bis Ende Dezember in der Vorweihnachtszeit sehr wahrscheinlich
höhere Chance der Übernahme
Teilweise Mitarbeit in Organisation von Lesungen
Contra:
vorwiegend im Verkauf
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9-20 Uhr...
Florian hat gesagt, frag dein Herz - und dann war meine Antwort sofort da.
Ich will in die Buchhandlung.
Tuesday, 17 June 2014
Die Qual der Wahl
Ich habe zwei Zusagen. Das Vorstellungsgespräch im Kulturinstitut heute war sehr gut. Ich kann das Praktikum machen. Am besten gleich am 1. Juli...
Und der Inhaber der Buchhandlung hat angerufen und mir auch eine Zusage für das Praktikum bei ihnen gegeben.
Es ist sehr schön, beide Zusagen bekommen zu haben. Aber es ist eine sehr schwere Entscheidung.
Und der Inhaber der Buchhandlung hat angerufen und mir auch eine Zusage für das Praktikum bei ihnen gegeben.
Es ist sehr schön, beide Zusagen bekommen zu haben. Aber es ist eine sehr schwere Entscheidung.
Count-down
In einer Stunde fahre ich zu meinem Vorstellungsgespräch im Kulturinstitut. Ich bin gespannt und nervös und hoffe, dass ich mich so gut verkaufen kann wie bei dem Gespräch in der Buchhandlung.
Schön, wäre gewesen, die Antwort von der Buchhandlung schon bekommen zu haben - eine Zusage! Aber das ist gestern nicht geschehen. Leider!
Ich hoffe, das Vorstellungsgespräch wird heute nicht so anspruchsvoll sein wie am Freitag. Es geht um ein Praktikum!
Schön, wäre gewesen, die Antwort von der Buchhandlung schon bekommen zu haben - eine Zusage! Aber das ist gestern nicht geschehen. Leider!
Ich hoffe, das Vorstellungsgespräch wird heute nicht so anspruchsvoll sein wie am Freitag. Es geht um ein Praktikum!
Sunday, 15 June 2014
Eine überraschende Herausforderung...
Am Freitag hatte ich das Vorstellungsgespräch in der Buchhandlung.
Es war ein anstrengendes und sehr anspruchsvolles Gespräch mit einem der Inhaber-Brüder und einer Frau aus dem Bereich "Werbung" (das habe ich nach dem Gespräch auf ihrer Homepage recherchiert). Ich hätte nicht gedacht, dass für ein Praktikum so ein hartes Vorstellungsgespräch gehalten wird. Die Frau sagte fast nichts, schüttelte nur ständig den Kopf, wenn es um potentielle Aufgaben in der Veranstaltungsorganisation ging. Aber der Mann stellte mir Fragen wie in einem Polizei-Verhör.
Sie sind so weit weg aufgewachsen, wie sind sie hierher gekommen? Was haben Sie studiert? Wie sind sie zu ihrem ersten Job gekommen? Was haben sie dort gearbeitet? Wieso haben sie damit aufgehört? Was hat sie an der neuen Stelle interessiert? Was haben sie in diesem Job gearbeitet? Wieso sind sie dann auch von dort weg gegangen? Wieso sind sie ins Ausland gegangen? Was haben sie dort gemacht? Wieso sind sie wieder zurück gekommen? Warum hierher und nicht in die Stadt ihrer letzten Arbeitsstelle? Was arbeitet ihr Mann? Wie alt sind ihre Kinder? Wie werden ihre Kinder betreut? Was machen sie in der Freizeit? Was lesen sie? Wann haben sie angefangen nach einer Stelle zu suchen? Warum haben sie so lange nicht gesucht? Warum wollen sie ein Praktikum? Warum machen sie eine Maßnahme? Wie ist denn diese Maßnahme? Was machen sie denn jeden Tag? Wie stellen sie sich denn ihr Praktikum bei uns vor?
Nach einer dreiviertel Stunde hatten wir meinen Lebenslauf, meine Berufserfahrung und die Möglichkeiten, die in dem Praktikum für mich in Frage kämen, sehr detailliert durchgesprochen und ich musste meine "schwere Krankheit" erwähnen (das wurde aber ganz gut aufgefasst). Ich fühlte mich völlig durchleuchtet und ausgequetscht. Doch zu Ende war es noch nicht!
Der Bruder kam und sprach mich an meine Zeit, als ich teilweise mit ihm Kontakt hatte, an. Er konnte sich nicht an mich erinnern, aber er hatte wohl mit meiner ehemaligen Chefin über mich gesprochen. Er frage mich, ob mir dieser Job damals gefallen hatte, warum ich damit aufgehört hatte, was ich danach gemacht hatte und ich dachte, jetzt würde es wieder von vorne gehen...
Dann kam plötzlich ein riesiger Hund direkt auf mich zu, fast auf meine Augenhöhe, ich konnte gar nicht anders, ich musste ich streicheln. Es war der Hund des Bruders und der ging dann mit ihm Gassi und ich war mit den anderen Beiden wieder alleine. Ich musste dann noch ein paar Fragen stellen und nach einer Stunde war das Gespräch endlich vorbei. Eine Zusage bekam ich nicht. Der Mann sagte, das werden sie untereinander ausmachen. Anfang nächster Woche wird er sich bei mir melden, oder ich soll mich melden, wenn er mich vergessen hat... Was ist denn das für eine Aussage?
Danach führte er mich noch eine halbe Stunde lang durch die 6 Etagen der Buchhandlung. Im Verwaltungsbereich stellte er mich in fast jedem Büro vor, in den anderen Etagen mindestens dem Abteilungsleiter, meistens noch einem Verkäufer oder Verkäuferin, seiner Frau und seiner Schwägerin... Er teilte irgendwelche Briefe/Unterlagen aus. Als wir endlich am Eingangstüre ankamen hatte ich lahme Arme vom Aktentasche schleppen, schwitzige Hände vom Händeschütteln, trockenen Mund vom ständigen Grüßen und einen mächtig verrauchten Kopf... Wenn der mich nächste Woche vergisst, bin ich aber wirklich beleidigt!
Als wir uns verabschiedeten, frage er mich noch ganz nebenbei, ob ich mich auch anderswo beworben hätte. Ich sagte, dass ich noch zwei Bewerbungen am Laufen habe und er wollte auch wissen wo. Dass ich mich noch bei einer großen Verlagsgruppe und dem Kulturinstitut beworben habe, machte auf ihn einen guten Eindruck. Ich finde es sind ganz gute Alternativen zur Buchhandlung, sie passen zu meinem Studium und zu meiner bisherigen Berufserfahrung. Aber zu meiner Krankheit passt es nicht! Und ich habe nichts über meine Probleme gesagt.
Ich hoffe, ich habe mich nicht zu sehr übernommen, mich nicht selbst überschätzt. Ich möchte nicht scheitern... Aber es ist ein Praktikum. Nur ein Praktikum! Es ist ein Versuch, mich wieder einzugliedern, zu testen ob ich wieder arbeiten kann. Und ich fange nicht als Assistentin des Geschäftsführers an sondern in einem Praktikum. Dann wird sich zeigen, wie viel ich kann, aber in diesem langen Gespräch habe ich mich mit meiner Sprache ganz gut geschlagen.
Und eine Zusage habe ich noch nicht!
Es war ein anstrengendes und sehr anspruchsvolles Gespräch mit einem der Inhaber-Brüder und einer Frau aus dem Bereich "Werbung" (das habe ich nach dem Gespräch auf ihrer Homepage recherchiert). Ich hätte nicht gedacht, dass für ein Praktikum so ein hartes Vorstellungsgespräch gehalten wird. Die Frau sagte fast nichts, schüttelte nur ständig den Kopf, wenn es um potentielle Aufgaben in der Veranstaltungsorganisation ging. Aber der Mann stellte mir Fragen wie in einem Polizei-Verhör.
Sie sind so weit weg aufgewachsen, wie sind sie hierher gekommen? Was haben Sie studiert? Wie sind sie zu ihrem ersten Job gekommen? Was haben sie dort gearbeitet? Wieso haben sie damit aufgehört? Was hat sie an der neuen Stelle interessiert? Was haben sie in diesem Job gearbeitet? Wieso sind sie dann auch von dort weg gegangen? Wieso sind sie ins Ausland gegangen? Was haben sie dort gemacht? Wieso sind sie wieder zurück gekommen? Warum hierher und nicht in die Stadt ihrer letzten Arbeitsstelle? Was arbeitet ihr Mann? Wie alt sind ihre Kinder? Wie werden ihre Kinder betreut? Was machen sie in der Freizeit? Was lesen sie? Wann haben sie angefangen nach einer Stelle zu suchen? Warum haben sie so lange nicht gesucht? Warum wollen sie ein Praktikum? Warum machen sie eine Maßnahme? Wie ist denn diese Maßnahme? Was machen sie denn jeden Tag? Wie stellen sie sich denn ihr Praktikum bei uns vor?
Nach einer dreiviertel Stunde hatten wir meinen Lebenslauf, meine Berufserfahrung und die Möglichkeiten, die in dem Praktikum für mich in Frage kämen, sehr detailliert durchgesprochen und ich musste meine "schwere Krankheit" erwähnen (das wurde aber ganz gut aufgefasst). Ich fühlte mich völlig durchleuchtet und ausgequetscht. Doch zu Ende war es noch nicht!
Der Bruder kam und sprach mich an meine Zeit, als ich teilweise mit ihm Kontakt hatte, an. Er konnte sich nicht an mich erinnern, aber er hatte wohl mit meiner ehemaligen Chefin über mich gesprochen. Er frage mich, ob mir dieser Job damals gefallen hatte, warum ich damit aufgehört hatte, was ich danach gemacht hatte und ich dachte, jetzt würde es wieder von vorne gehen...
Dann kam plötzlich ein riesiger Hund direkt auf mich zu, fast auf meine Augenhöhe, ich konnte gar nicht anders, ich musste ich streicheln. Es war der Hund des Bruders und der ging dann mit ihm Gassi und ich war mit den anderen Beiden wieder alleine. Ich musste dann noch ein paar Fragen stellen und nach einer Stunde war das Gespräch endlich vorbei. Eine Zusage bekam ich nicht. Der Mann sagte, das werden sie untereinander ausmachen. Anfang nächster Woche wird er sich bei mir melden, oder ich soll mich melden, wenn er mich vergessen hat... Was ist denn das für eine Aussage?
Danach führte er mich noch eine halbe Stunde lang durch die 6 Etagen der Buchhandlung. Im Verwaltungsbereich stellte er mich in fast jedem Büro vor, in den anderen Etagen mindestens dem Abteilungsleiter, meistens noch einem Verkäufer oder Verkäuferin, seiner Frau und seiner Schwägerin... Er teilte irgendwelche Briefe/Unterlagen aus. Als wir endlich am Eingangstüre ankamen hatte ich lahme Arme vom Aktentasche schleppen, schwitzige Hände vom Händeschütteln, trockenen Mund vom ständigen Grüßen und einen mächtig verrauchten Kopf... Wenn der mich nächste Woche vergisst, bin ich aber wirklich beleidigt!
Als wir uns verabschiedeten, frage er mich noch ganz nebenbei, ob ich mich auch anderswo beworben hätte. Ich sagte, dass ich noch zwei Bewerbungen am Laufen habe und er wollte auch wissen wo. Dass ich mich noch bei einer großen Verlagsgruppe und dem Kulturinstitut beworben habe, machte auf ihn einen guten Eindruck. Ich finde es sind ganz gute Alternativen zur Buchhandlung, sie passen zu meinem Studium und zu meiner bisherigen Berufserfahrung. Aber zu meiner Krankheit passt es nicht! Und ich habe nichts über meine Probleme gesagt.
Ich hoffe, ich habe mich nicht zu sehr übernommen, mich nicht selbst überschätzt. Ich möchte nicht scheitern... Aber es ist ein Praktikum. Nur ein Praktikum! Es ist ein Versuch, mich wieder einzugliedern, zu testen ob ich wieder arbeiten kann. Und ich fange nicht als Assistentin des Geschäftsführers an sondern in einem Praktikum. Dann wird sich zeigen, wie viel ich kann, aber in diesem langen Gespräch habe ich mich mit meiner Sprache ganz gut geschlagen.
Und eine Zusage habe ich noch nicht!
Tuesday, 10 June 2014
Ehrgeiziges Praktikum
Der Inhaber der Buchhandlung, bei der ich mich beworben hatte, hat mich heute angerufen und gefragt, ob ich noch Interesse an einem Praktikum habe. Natürlich habe ich ja gesagt! Am Freitag, den 13., habe ich ein Vorstellungsgespräch. Ich freu mich.
Aber irgendwie fühle ich mich im Moment auch ein bisschen skeptisch und anspruchsvoller. In einer Buchhandlung die Bücher im Regal einräumen, ist ein wesentlicher Unterschied als in einem Kulturinstitut Veranstaltungen zu organisieren.
Ein wesentlicher Vorteil der Buchhandlung ist, dass es kein öffentlicher Dienst ist, und die Chance, übernommen zu werden größer ist. Am besten fände ich natürlich ein Praktikum in der Veranstaltungsorganisation der Buchhandlung. Aber das wurde schon abgelehnt. In der Buchhandlung ist ein Praktikum nur im Verkauf möglich, nicht im Büro. Zumindest war das die Antwort, die mein Maßnahmen-Berater bekommen hatte.
Der Inhaber hatte aber meine Bewerbung noch nicht gelesen und ich mache mir ein bisschen Hoffnung, dass er es sich vielleicht doch anders überlegt. In meinem Lebenslauf steht nämlich, dass ich schon einmal mit seinem Bruder zusammengearbeitet und schon Lesungen organisiert habe. Vielleicht kann ich ihn dadurch davon überzeugen, dass ich nicht nur Regale einräumen kann, sondern auch für seine Buchhandlung Veranstaltungen organisieren könnte - und er mir eine Chance dafür gibt.
Wenn ich das erreiche, entscheide ich mich für die Buchhandlung. Wenn das nicht geht, muss ich noch einmal überlegen, ob ich lieber im Kulturinstitut, mit dem großen Risiko nicht übernommen zu werden, Veranstaltungen organisiere, oder ob ich es doch lieber versuche mit einem Praktikum im Verkauf der Buchhandlung irgendwann ins Büro zu kommen.
Heute kann ich die Entscheidung nicht treffen, das hängt natürlich von den Gesprächen ab.
Was ich aber deutlich fühle, ist dass ich ehrgeizig geworden bin. Verkauf im Buchhandel ist gut. Aber die Organisation von Veranstaltungen ist anspruchsvoller. Ich traue mir beides zu. Und die Herausforderung wäre der Verlag, die Arbeit, die mir vor vier Jahren angeboten wurde.
Doch ich darf jetzt nicht überheblich werden. Ich habe noch keine Reaktion aus dem Verlag bekommen, ich habe nur zwei Vorstellungsgespräche und keine konkrete Angebote! Und schon gar nicht ein Garantie zur Übernahme in einen richtigen Job.
Doch ich bin zuversichtlich, eine Zusage werde ich bekommen. Mindestens eine!
Morgen gehe ich shoppen. Ich will einen neuen Hosenanzug!
Aber irgendwie fühle ich mich im Moment auch ein bisschen skeptisch und anspruchsvoller. In einer Buchhandlung die Bücher im Regal einräumen, ist ein wesentlicher Unterschied als in einem Kulturinstitut Veranstaltungen zu organisieren.
Ein wesentlicher Vorteil der Buchhandlung ist, dass es kein öffentlicher Dienst ist, und die Chance, übernommen zu werden größer ist. Am besten fände ich natürlich ein Praktikum in der Veranstaltungsorganisation der Buchhandlung. Aber das wurde schon abgelehnt. In der Buchhandlung ist ein Praktikum nur im Verkauf möglich, nicht im Büro. Zumindest war das die Antwort, die mein Maßnahmen-Berater bekommen hatte.
Der Inhaber hatte aber meine Bewerbung noch nicht gelesen und ich mache mir ein bisschen Hoffnung, dass er es sich vielleicht doch anders überlegt. In meinem Lebenslauf steht nämlich, dass ich schon einmal mit seinem Bruder zusammengearbeitet und schon Lesungen organisiert habe. Vielleicht kann ich ihn dadurch davon überzeugen, dass ich nicht nur Regale einräumen kann, sondern auch für seine Buchhandlung Veranstaltungen organisieren könnte - und er mir eine Chance dafür gibt.
Wenn ich das erreiche, entscheide ich mich für die Buchhandlung. Wenn das nicht geht, muss ich noch einmal überlegen, ob ich lieber im Kulturinstitut, mit dem großen Risiko nicht übernommen zu werden, Veranstaltungen organisiere, oder ob ich es doch lieber versuche mit einem Praktikum im Verkauf der Buchhandlung irgendwann ins Büro zu kommen.
Heute kann ich die Entscheidung nicht treffen, das hängt natürlich von den Gesprächen ab.
Was ich aber deutlich fühle, ist dass ich ehrgeizig geworden bin. Verkauf im Buchhandel ist gut. Aber die Organisation von Veranstaltungen ist anspruchsvoller. Ich traue mir beides zu. Und die Herausforderung wäre der Verlag, die Arbeit, die mir vor vier Jahren angeboten wurde.
Doch ich darf jetzt nicht überheblich werden. Ich habe noch keine Reaktion aus dem Verlag bekommen, ich habe nur zwei Vorstellungsgespräche und keine konkrete Angebote! Und schon gar nicht ein Garantie zur Übernahme in einen richtigen Job.
Doch ich bin zuversichtlich, eine Zusage werde ich bekommen. Mindestens eine!
Morgen gehe ich shoppen. Ich will einen neuen Hosenanzug!
Tuesday, 3 June 2014
Vatertage sind unfair!
Muttertage sind stinknormale Sonntage. Vatertage sind Feiertage! Den Müttern wird immer das gleiche geschenkt: Bilder mit Herzchen, selbst gebastelte Herzchen, Schokoladen-Herzchen, Blumenstrauß mit Herzchen. Väter dürfen sich den ganzen Tag von den Kindern etwas wünschen! Und Florian war besonders kreativ. Für Papa den den Tisch abräumen, seine Schuhe putzen, das Auto waschen, ihm bei der Gartenarbeit helfen, ihm sein Trinken bringen, seine Sonnenbrille suchen und sogar beim Pfannkuchen backen helfen.
Außerdem sind Vatertage meistens Brückentage für ein verlängertes Wochenende. Wie auch dieses Jahr. Der Freitag war schulfrei und der Kindergarten geschlossen, und da ich in der Maßnahme keinen Urlaub habe, hatte Florian den Freitag freigenommen.Thea und Noah konnten diesen Tag kaum erwarten. Vier Tage keine Schule! Vier Tage kein Kindergarten! Vier Tage mit Papa.
Und es war wirklich ein schöner Vatertag, denn es war sonnig und warm und Florian hatte sich eine Fahrradtour gewünscht. Allerdings hatte er sich auch etwas anderes gegönnt: Er wollte den Brückentag ausnutzen und mit ein paar Freunden den Vatertag mal wieder so richtig feiern.
Als Noah und Thea merkten, dass Papa an seinem Vatertag nicht mit den Kindern Abendessen würde, war die Stimmung gesunken. Als Florian ging waren sie so verblüfft und traurig, dass sie mir richtig leid taten. Normales Brot mit Käse, Wurst und Gurken konnte ich vergessen. Sie hatten überhaupt keinen Appetit mehr. Also beschloss ich, ihnen den restlichen Pfannkuchen vom Mittagessen zu geben.
Und es war eine gute Idee, wir strichen ganz dick Nutella auf die Pfannkuchen und dichteten das Klopapier-Lied um:
Auf dem Donnerbalken, saßen zwei Gestalten und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen,
und dann kam der dritte, der setzt sich in die Mitte und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen,
und dann kam der vierte, der Nutella schmierte und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen,
Und dann kam der fünfte, der die Nase rümpfte und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen...
Noah und Thea futterten einen Pfannkuchen nach dem anderen und sie vergaßen ihren Papa. Es waren aber nur sieben übrig, also wartete ich bis sie satt waren. Noah aß vier und Thea zwei und dann fingen sie sofort wieder an zu singen.
Und dann kam der sechste der mit Nutella kleckste und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen...
Einer war übrig geblieben und ich freute mich riesig, denn mir knurrte schon der Magen. Ich schmierte ihn dick mit Nutella und wollte gerade abbeißen, als Thea plötzlich aufhörte zu singen.
Thea: Ich finde es nicht gut, wenn du den letzten Pfannkuchen isst.
Ich: Wie bitte?
Thea: Ja, Papa hat die Pfannkuchen gebacken. Dann können wir ihm doch nicht alle wegessen.
Ich: Aber der Papa isst doch heute gar nicht zuhause...
Thea: Trotzdem! Ich finde, das ist ungerecht.
Was sollte ich dazu noch sagen? Mir blieb mir nichts anderes übrig, als den Pfannkuchen wieder für den Vater meiner Kinder in den Kühlschrank zu stellen.
Und dann kam die Mutter, die aß nur Brot mit Butter...
Ich finde, Vatertage müssen wieder abgeschafft werden!
Außerdem sind Vatertage meistens Brückentage für ein verlängertes Wochenende. Wie auch dieses Jahr. Der Freitag war schulfrei und der Kindergarten geschlossen, und da ich in der Maßnahme keinen Urlaub habe, hatte Florian den Freitag freigenommen.Thea und Noah konnten diesen Tag kaum erwarten. Vier Tage keine Schule! Vier Tage kein Kindergarten! Vier Tage mit Papa.
Und es war wirklich ein schöner Vatertag, denn es war sonnig und warm und Florian hatte sich eine Fahrradtour gewünscht. Allerdings hatte er sich auch etwas anderes gegönnt: Er wollte den Brückentag ausnutzen und mit ein paar Freunden den Vatertag mal wieder so richtig feiern.
Als Noah und Thea merkten, dass Papa an seinem Vatertag nicht mit den Kindern Abendessen würde, war die Stimmung gesunken. Als Florian ging waren sie so verblüfft und traurig, dass sie mir richtig leid taten. Normales Brot mit Käse, Wurst und Gurken konnte ich vergessen. Sie hatten überhaupt keinen Appetit mehr. Also beschloss ich, ihnen den restlichen Pfannkuchen vom Mittagessen zu geben.
Und es war eine gute Idee, wir strichen ganz dick Nutella auf die Pfannkuchen und dichteten das Klopapier-Lied um:
Auf dem Donnerbalken, saßen zwei Gestalten und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen,
und dann kam der dritte, der setzt sich in die Mitte und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen,
und dann kam der vierte, der Nutella schmierte und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen,
Und dann kam der fünfte, der die Nase rümpfte und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen...
Noah und Thea futterten einen Pfannkuchen nach dem anderen und sie vergaßen ihren Papa. Es waren aber nur sieben übrig, also wartete ich bis sie satt waren. Noah aß vier und Thea zwei und dann fingen sie sofort wieder an zu singen.
Und dann kam der sechste der mit Nutella kleckste und sie schrien nach Pfannkuchen, Pfannkuchen...
Einer war übrig geblieben und ich freute mich riesig, denn mir knurrte schon der Magen. Ich schmierte ihn dick mit Nutella und wollte gerade abbeißen, als Thea plötzlich aufhörte zu singen.
Thea: Ich finde es nicht gut, wenn du den letzten Pfannkuchen isst.
Ich: Wie bitte?
Thea: Ja, Papa hat die Pfannkuchen gebacken. Dann können wir ihm doch nicht alle wegessen.
Ich: Aber der Papa isst doch heute gar nicht zuhause...
Thea: Trotzdem! Ich finde, das ist ungerecht.
Was sollte ich dazu noch sagen? Mir blieb mir nichts anderes übrig, als den Pfannkuchen wieder für den Vater meiner Kinder in den Kühlschrank zu stellen.
Und dann kam die Mutter, die aß nur Brot mit Butter...
Ich finde, Vatertage müssen wieder abgeschafft werden!
Saturday, 31 May 2014
Katastrophe
Am Montag hatte ich bei der Volkshochschule angerufen und gefragt, ob ich vielleicht dort ein Praktikum machen könnte. Es war ein ganz nettes Telefongespräch und ich machte mir Hoffnungen, wenigstens ein Vorstellungsgespräch zu bekommen. Am Dienstag schickte ich die Bewerbung und am Mittwoch kam die Absage. Ich war geschockt, dass es so schnell ging. Aber damit muss ich mich abfinden.
Am Dienstag hatte ich wieder ein bisschen recherchiert, und stellte fest, dass man beim Kulturinstitut der Stadt zur Wiedereingliederung ins Berufsleben ein Praktikum machen könnte. Das fand ich ganz interessant und überarbeitete das Anschreiben, das ich an die Volkshochschule geschrieben hatte. Ich war ein bisschen unter Zeitdruck, denn im Stundenplan haben wir Dienstags nur anderthalb Stunden Zeit.
Als ich fertig war, druckte ich das Anschreiben und zeigte es dem Berater, der für die Deutsche Rechtsschreibung zuständig ist. Er fand keine Fehler und segnete es ab. Dann schickte ich eine Test-Email an den Berater, der sich um die Praktikumssuche kümmert und mit uns zusammen, die Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Foto und Zeugnisse) erstellt hatte. Als wir uns zusammen mein Anschreiben anschauten, fand ich einen kleinen Fehler wegen einer Silbentrennung. Ich ging also noch einmal an meinen Computer und verbesserte den Fehler. Dann schickte ich auch mir eine Test-Mail und ich fand tatsächlich noch einen Fehler! Und noch zwei Fehler! Ich war schockiert! Es waren zwei Flüchtigkeitsfehler und ein Grammatikfehler, und sie wurden von beiden Beratern nicht gefunden!
Ich schaute mir dann auch noch den Lebenslauf genauer an. Und ich fand sogar auch dort einen Fehler. Ich war so schockiert und bin jetzt richtig verärgert. Wie kann es sein, dass die Bewerbungen - diese elementaren Dinge für die Jobsuche! - nicht intensiver angeschaut werden? Wie kann es sein, dass die Berater nicht genauer darauf achten? Es war nicht nur ein Fehler, es waren mehrere! Und es war nicht nur ein Berater, sondern zwei! Wie konnte das passieren?
Ob im Anschreiben der Bewerbung für die Volkshochschule auch ein Fehler war, weiß ich nicht. Es könnte auch sein, dass die Fehler nur bei der Änderung passiert sind. Ich möchte es gar nicht wissen, es ist sowieso zuspät. Aber der Fehler in meinem Lebenslauf war auf jeden Fall in allen Bewerbungen, auch in der für die Buchhandlung, von der ich noch keine Absage bekommen habe.
Vielleicht war ich einfach zu naiv zu glauben, dass ich wie in einer Schule bin, alle Bewerbungen werden von den Lehrern korrigiert. Das ist wohl nicht so. Allerdings finde ich das sehr seltsam, denn wir haben jeden Tag eine Deutschstunde, in der sehr einfache Sachen gelernt werden. Wenn sie tatsächlich denken, dass man nicht weiß, ob Wasser mit zwei ss oder Korb mit p oder b geschrieben wird, dann muss es doch selbstverständlich sein, dass sie genau überprüfen, ob in den Anschreiben Fehler gemacht wurden oder nicht.
Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, dass bei meinen Anschreiben auf Fehler geachtet wird, dann bin ich mit den Bewerbungen auf mich alleine gestellt, und dann brauche ich viel mehr Zeit. Die Deutschstunde ist für mich vergeudete Zeit, ich habe keine Rechtschreibprobleme. Die Fehler, die ich jetzt mache, sind einfach nur Flüchtigkeitsfehler beim Tippen, die leider bei der Computer-Rechtschreibprüfung nicht alle bemerkt werden, oder Grammatikfehler durch Satzveränderungen.
Wenn ich bei der Korrektur keine Hilfe bekomme, dann zeige ich den Beratern meine Bewerbungen nicht mehr und dann brauche ich viel mehr Zeit zum Schreiben und Korrigieren.
Und auch mehr Zeit für die Recherche von möglichen Praktikumsstellen.
Sunday, 25 May 2014
Absage
Ich habe noch gar nicht geschrieben, dass ich die ersten drei Bewerbungen abgeschickt hatte, da habe ich schon zwei Absagen bekommen. Das fühlt sich natürlich nicht gut an und macht mir Sorgen, wie es weiter gehen wird.
Die eine Absage macht mir auch noch viele Gedanken. Ich hatte mich auf eine Anzeige für eine Praktikantenstelle beworben, die zu meinen Fähigkeiten ganz gut passt. Aber es gab einen kleinen Haken. Es war eine Stelle für Studenten. Eigentlich dachte ich, dass ich ganz gute Chancen dafür habe, da ich keine "fertig ausgebildete" Person dafür bin, sondern mit meiner Maßnahme eine Integration ins Arbeitsleben suche - und keine feste Stelle.
Allerdings stand in der Absage ganz klar drin, dass sie durch dieses Praktikum den Studenten die erste berufliche Erfahrung anbieten wollen. Das ist sehr verständlich - das habe ich auch in meinem Studium gemacht, aber es ist leider auch ein starkes Argument gegen mich. Und das werde ich noch öfter erfahren. Denn eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nächste Woche auch eine Bewerbung für ein Praktikum in einem Verlag zu schreiben. Allerdings ist auch das eine Stelle für Studenten und eine Absage aus dem gleichen Grund ist sehr wahrscheinlich. Aber ich werde mich doch bewerben, ich habe gar keine anderen Ideen.
Glücklicherweise wurde meine Bewerbung um ein Praktikum in einer Buchhandlung noch nicht abgesagt. Dieses Praktikum ist eins meiner Favoriten, denn die Buchhandlung finde ich klasse und mit Büchern arbeiten ist mein Traum.
Außerdem kenne ich die Buchhandlung aus meiner ehemaligen Arbeit und ich hatte schon ganz guten Kontakt mit einem der Besitzer. Ich erinnere mich ganz intensive daran, denn ich hatte die Hauptversammlung (für ihn als Vorstand) organisiert, mit ihm die Frankfurter Buchmesse besucht, und ich hatte ihm sogar einmal eine Rede geschrieben. Aber er kennt mich bestimmt nicht mehr. Es ist schon zehn Jahre her - und ich habe eine neue Frisur.
Ich mache mir immer noch große Hoffnung. Aber ich werde aber auch eine Bewerbung in eine andere Buchhandlung schicken.
Die eine Absage macht mir auch noch viele Gedanken. Ich hatte mich auf eine Anzeige für eine Praktikantenstelle beworben, die zu meinen Fähigkeiten ganz gut passt. Aber es gab einen kleinen Haken. Es war eine Stelle für Studenten. Eigentlich dachte ich, dass ich ganz gute Chancen dafür habe, da ich keine "fertig ausgebildete" Person dafür bin, sondern mit meiner Maßnahme eine Integration ins Arbeitsleben suche - und keine feste Stelle.
Allerdings stand in der Absage ganz klar drin, dass sie durch dieses Praktikum den Studenten die erste berufliche Erfahrung anbieten wollen. Das ist sehr verständlich - das habe ich auch in meinem Studium gemacht, aber es ist leider auch ein starkes Argument gegen mich. Und das werde ich noch öfter erfahren. Denn eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nächste Woche auch eine Bewerbung für ein Praktikum in einem Verlag zu schreiben. Allerdings ist auch das eine Stelle für Studenten und eine Absage aus dem gleichen Grund ist sehr wahrscheinlich. Aber ich werde mich doch bewerben, ich habe gar keine anderen Ideen.
Glücklicherweise wurde meine Bewerbung um ein Praktikum in einer Buchhandlung noch nicht abgesagt. Dieses Praktikum ist eins meiner Favoriten, denn die Buchhandlung finde ich klasse und mit Büchern arbeiten ist mein Traum.
Außerdem kenne ich die Buchhandlung aus meiner ehemaligen Arbeit und ich hatte schon ganz guten Kontakt mit einem der Besitzer. Ich erinnere mich ganz intensive daran, denn ich hatte die Hauptversammlung (für ihn als Vorstand) organisiert, mit ihm die Frankfurter Buchmesse besucht, und ich hatte ihm sogar einmal eine Rede geschrieben. Aber er kennt mich bestimmt nicht mehr. Es ist schon zehn Jahre her - und ich habe eine neue Frisur.
Ich mache mir immer noch große Hoffnung. Aber ich werde aber auch eine Bewerbung in eine andere Buchhandlung schicken.
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