Thursday, 19 January 2017

Almased-Diät - 5. Tag

Heute ist mein 5. Tag und ich bin unzufrieden! Gestern Abend hatte ich 56,4 kg und heute Morgen immer noch 56,1 kg. Das ist doch nach vier Tag Radikal-Kurs kein großer Fortschritt!

Florian ist beeindruckt, in vier Tagen etwas mehr als 2 kg abnehmen, findet er sehr gut. Ich finde es nicht gut! Ich habe heute nur noch eine Ration vom dem viel gelobten Pulver. 19,95 Euro für mickrige 2,5 kg finde ich enttäuschend. In der Broschüre steht, dass vor allem die erste Phase mit den drei Shakes, den meisten Fortschritt beim Abnehmen bewirkt. Dann werde ich ja wohl noch ziemlich lange durchhalten müssen, um meinen erstrebten Wert von 54 kg zu erreichen.

Eine Packung kaufe ich noch. Die zieh ich durch, bis zum bitteren Ende.  Und dann mal sehen was die Waage sagt.

Wednesday, 18 January 2017

Almased-Diät - Tag 4

Gestern Abend wog ich 56,7 kg und heute morgen 56,4 kg.

Nach drei Tagen nur zwei Kilo abgenommen zu haben ist nicht sehr viel, aber trotzdem erfreulich. Erstaunlich ist die Tatsachen, dass ich mit den zwei Kilo weniger, jetzt erst auf dem Stand von Januar 2016 bin. Diese Zahl war damals schon so alarmierend, dass ich sofort mit einer Kohlsuppen-Diät begonnen hatte. Heute bin ich mit 56 kg schon zufrieden.

Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass ich nach dem dritten Tag schon weit über die Hälfte dieses Pulvers verbraucht habe. Wenn ich also noch zwei oder drei Kilo abnehmen will, komm ich gar nicht drumrum eine weitere Dose Almased zu kaufen. Noch 19,95 Euro!

Dabei ist meine Dosierung die niedrigste Stufe. Es staffelt sich nämlich nach Größe. Und da meine Größe von 1,60 m, genau die Grenze zwischen 5 und 6 Esslöffeln ist, war ich diesmal so ehrlich zuzugeben, dass ich erst mit hochhackigen Schuhen auf die 1,60 m komme. Den 6 Esslöffel habe ich mir gespart, denn 5 Esslöffel sind schon beim Vermischen in Buttermilch eine hartnäckige Angelegenheit. Wie das mit 6, 7 oder 8 Löffeln funktionieren soll, ist eine gute Frage.

Menschen über 1,90 m müssen 9 Esslöffel auflösen! Daraus entsteht bestimmt ein Almased-Brei, den sie dann mit Löffeln essen können. Über den Geschmack will ich gar nicht nachdenken.

Für diese Menschen, finde ich, könnten sie Almased Dreier-Pack Dosen anbieten, und mit dem Preis ein bisschen runtergehen.

Tuesday, 17 January 2017

Almased-Diät - dritter Tag

Gestern Abend wog ich 57,9 kg und heute morgen 57,4 kg. Das macht doch jetzt schon mal einen ganz guten Eindruck.

Am Sonntag hatte ich die drei Almased-Shakes mit zwei Tassen Kaffee, viel Tee und einer selbst gekochten Gemüsebrühe ergänzt. Die Shakes schmeckten wie verdünntes Mehl, die Gemüsebrühe war ziemlich fad, denn das Gemüse musste abgegossen werden und man sollte auch kein gekauftes Brühepulver dazu geben. Da der Beginn meiner Diät recht spontan war - an einem Sonntag! - hatte ich nur Tiefkühlerbsen und Broccoli. Eine Diät sollte einfach ein bisschen besser geplant werden!

Als Alternative für faule Köche (ich fühlte mich sofort angesprochen) kann man statt selbstgekochter Gemüsebrühe Gemüsesaft mit wenig Salzgehalt trinken. Aber Gemüsesaft hatten wir natürlich auch nicht auf Lager.

Gestern hatte ich dann vor der Arbeit noch schnell Buttermilch, Rapsöl und Gemüsesaft gekauft und zur Mittagsmahlzeit das Pulver mit Wasser, Buttermilch und Rapsöl gemischt. Das war wesentlich angenehmer als nur Wasser und Walnussöl. Walnussöl mag ich gar nicht. Aber wir hatten zu Hause nichts anderes als Oliven- und Sonnenblumenöl, und die passen nicht gut zu dieser Diät.

Heute Nacht habe ich auch schon beschlossen, die 1.Phase nicht nur an drei Tagen durchzuführen, sondern noch (mindestens!) einen Tag mehr. Denn heute ist schon der dritte Tag, und ich finde, mit diesen erschwerten Bedingungen, habe ich es bisher ganz gut überstanden.

Mit Buttermilch, Rapsöl und gestrecktem Gemüsesaft schaffe ich einen Tag mehr mit links!

Monday, 16 January 2017

Die Theorie des Fliegens



"In die Lüfte", sprach mein Engel. "Dann gib mir Flügel!", sagte ich.
(Wolfgang J. Reus)

Dokumentation der Almased-Diät

Wenn man bloggt und eine Diät macht, muss man doch auch dokumentieren was passiert, oder?

Leider war ich gestern Vormittag nicht auf der Waage, ich weiß also nicht so genau wie viel ich wog bevor ich angefangen habe dieses Zeug zu schlucken. Aber das letzte Mal als ich auf der Waage stand war das Gewicht erschreckend hoch. 58,3 kg. 

Kein Wunder, dass ich unbedingt eine Diät machen wollte.
Heute morgen wog ich 57,7 kg. Ob das jetzt gleich eine Reaktion nach meinem ersten Tag ist glaub ich nicht. Wahrscheinlich hatte ich die 58,7 kg am Abend und die 57,7 kg am Morgen gemessen. 

So ein Schwanken ist auch ohne Diät normal. Ich bin gespannt wie es heute Abend aussieht.

Sunday, 15 January 2017

Das habe ich davon!

Seit heute mache eine Diät. Eine Almased-Diät!

Seit heute morgen habe ich zweimal das Zeug getrunken. Es ist grauslich. Fast noch schlimmer wie das Zeug, was ich für die Darmentleerung vor meiner Darmspiegelung nehmen musste. Mit dem wesentlichen Unterschied, dass ich nach zwei Tagen damit fertig war. Aber diese Almased-Tortour dauert mehrere Tag, mindestens zwei Wochen, wenn sie sinnvoll sein soll. Da bin ich gespannt, wie ich das aushalte.

Aber da bin ich wohl selber schuld! Wie kann man einfach so eine Packung für 20 Euro kaufen, ohne sich vorher zu informieren, wie diese Diät überhaupt funktioniert?! Blauäugig wie ich bin, dachte ich, dass ich nur einen oder zwei Tage dieses Diätzeug trinken muss und ein paar Kilo verliere. Aber so einfach ist es natürlich nicht.

Ich hatte mich schon ein paar mal mit einer Freundin darüber unterhalten. Sie ist so überzeugt davon - und sie sieht wirklich gut aus. Da habe ich ihr einfach vertraut und das Zeug gekauft. Ich hätte mich wohl noch ein bisschen ausführlicher mit ihr darüber unterhalten sollen...

Oder mir wenigstens in der Apotheke zu lesen was auf der Packung steht, aber es war mir zu peinlich, ich wollte ziemlich schnell wieder raus. Nun habe ich das Zeug an der Backe. Und da ich ein knausriger Mensch bin, der zwanzig Euro nicht einfach so in den Müll wirft, muss ich jetzt wohl durch.

Und wenn man sich so einer Tortour ausliefert, dann muss es sich auch lohnen. Also mindestens 5 Kilo abnehmen. Vorher höre ich nicht auf.

Wenn schon, denn schon! 

(Natürlich unter Vorbehalt, wie ich das mit meiner Arbeit funktioniert)

Thursday, 12 January 2017

Die wilden Charaktereigenschaften, die fehlen

Im Moment habe ich eine schreckliche Schreibblockade. Ich habe Lust zu schreiben, aber mir fällt einfach nichts ein. Liegt das vielleicht an meiner Idee euch jetzt direkt anzusprechen?

Ich glaube nicht. Man braucht doch vor allem Ideen über was man schreiben will. Also guckte ich gestern, was für Entwürfe ich bisher gespeichert hatte. Dabei sind mir zwei interessante Posts aufgefallen, die ich gerne veröffentlicht hätte, aber die nicht so einfach zu formulieren sind.

Das erste ist der dritte Teil der wilden Geschichte der Nervensägen. Teil 1 und 2 waren die Versuche Thea und Noah zu erklären was Epilepsie ist. Der erste Teil ist die Erklärung, wie Nerven funktionieren, und was epileptische Anfälle eigentlich sind, und im zweiten Teil geht es um die Möglichkeiten, mit Tabletten und Operationen die Anfälle zu verhindern. Beides hatte ich natürlich auch auf meine Krankheit bezogen. (So ausführlich, wie in meinen Posts, konnte ich es Thea und Noah natürlich nicht erklären. So viel Geduld haben sie einfach nicht. Aber danach hatte ich Lust es zu posten.)

Hinterher wollte ich auch noch einen dritten Teil schreiben, nämlich warum ich nach der OP trotzdem wieder einen Anfall hatte, und warum ich jetzt mein Leben lang Tabletten nehmen muss. Diese Frage hatte ich ihnen natürlich auch schon beantwortet, aber ich wollte es auch noch posten. Doch eine kindgerechte Beschreibung ist nicht so einfach, weshalb dieser Post immer noch nicht fertig ist.

Der zweite Fund war die ABC-Liste mit den Charaktereigenschaften von Maria M. nach der Hirn-OP. Sozusagen die Nachfolge von einem Post über die Charaktereigenschaften der Maria M. vor der OP. (am 24.11.16)

In dem Entwurf für nach der OP waren die meisten Adjektive der alten Maria M. nicht mehr in der ABC-Liste. Bei vielen Buchstaben stand gar nichts. Die meisten neuen Eigenschaften waren negativ und die wenigen positiven Eigenschaften fühlten sich bei mir irgendwie unpassend an. Fehl am Platz.

Deshalb habe ich es damals nicht veröffentlicht. Gestern Abend und heute Nacht habe ich nochmal darüber nach gedacht. Aber mir ist immer noch nichts eingefallen.

Dann versuch ich doch lieber den dritten Teil der wilden Geschichte der Nervensägen fertig zu schreiben.

Thursday, 5 January 2017

Das Zitat von Gavin Extence oder über Gott und das Gehirn

Im Moment lese ich das Buch "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence. 

Es geht um die Geschichte von Alex Woods, der als Kind von einem Meteoriten am Gehirn getroffen wurde und seither an Epilepsie leidet. Nach einigen Jahren lernt er einen übellaunigen, alten Mann kennen, mit er sich anfreundet und mit dem sich sein Leben ändert... und als er mit einer Urne voll Asche und 113 gr Marihouna von der Polizei erwischt wird, ist er sich trotzdem einigermaßen sicher ist, das Richtige getan zu haben.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive des 17.jährigen Alex geschrieben, leicht zu lesen, ein bisschen skuril und ironisch, aber auch witzig und tiefgründig.

Spannend fand ich eine Stelle, in der Alex sich mit seinem Neurologen über ein Gedicht von Emily Dickinson unterhält. Der Arzt hat eine sehr interessante Meinung über das Verhältnis von dem Glauben an Gott und dem Gehirn.

Das müsst ihr unbedingt mal lesen:

Zitat S.74ff:

"An der Wand in seinem Sprechzimmer war eine komische kleine Tafel angebracht mit spinnenartiger Schrift darauf - wie eine alte Schreibschrift.


Das Hirn ist völlig paar mit Gott

Wiegt du sie - Pfund um Pfund -
weicht eins vom anderen nur ab
wie Silb und Laut im Mund
(Emily Dickinson)
[...]

"Vielleicht ist genau das der Punkt ", sagte er [der Neurologe], "vielleicht gibt es tatsächlich keinen großen Unterschied [zwischen Silb und Laut]. Genauso wie es zwischen Gott und Gehirn keinen großen Unterschied gibt.
[....]
Unser Gehirn erschafft für jeden individuellen Menschen ein eigenes, einzigartiges Universum. Darin existiert alles was wir wissen. Alles was wir sehen oder berühren. Alles was wir fühlen und woran wir uns erinnern. In gewisser Weise erschaffen unsere Gehirne die Realität. Ohne das Gehirn gibt es nichts. Einige Menschen finden diese Vorstellung angsteinflößend, aber mir erscheint sie wunderschön. 
Das ist der Grund weshalb ich diese Tafel an die Wand gehängt habe, wo ich sie jeden Tag sehen kann."

Ich sagte Dr. Enderby, ich sei jetzt doch ein bisschen verwirrt, er sei doch Buddhist.

"Wenn ich dieses Gedicht betrachte ist Gott nur eine Metapher", erklärte Dr. Enderby.

"Also glauben sie nicht, dass Gott das Gehirn erschaffen hat?", fragte ich.

"Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube das Gehirn hat Gott erschaffen. Denn das menschliche Gehirn, wie wunderbar es auch sein mag, ist immer noch fehlbar - wie wir beide sehr gut wissen. Es ist ständig auf der Suche nach Antworten, aber wenn es so funktioniert, wie es sollte, sind die Erklärungen, die es liefert nur selten vollkommen - besonders wenn es sich um die großen, komplizierten Fragen des Lebens handelt. 
Das ist der Grund weshalb wir es pflegen müssen. Wir müssen ihm Raum geben, damit es sich entwickeln kann."

Das war in etwas der Kern dessen, was Dr. Enderby mir erklärte. Sein Gehirn hat sehr viel Zeit damit verbracht, über das Gehirn nachzudenken."

Seit Beginn meiner Krankheit hat auch mein Gehirn sehr viel Zeit damit verbracht über das Gehirn nachzudenken.

(Aber nicht deshalb habe ich das Buch gekauft. Ich wusste ich nicht, dass es in dem Buch auch um Epilepsie geht. Davon steht nichts auf dem Cover.)

Tuesday, 3 January 2017

Nach was mein wildes Herz ruft...

Ich habe gerade den dritten Teil von “Eclipse - Biss zu Abendrot“ gesehen.

Ich habe die Bücher nicht gelesen und bisher noch keinen Film geguckt. Der Film ist überraschend. Bella und die Vampire sind langweilig. Die Wölfe sind grandios.

Ich will ein Wolf sein!

Stark und wild
unabhängig und frei


Monday, 2 January 2017

Neues Jahr - neue Idee - neuer Versuch

Hallo ihr Lieben,

heute ist der 2. Januar 2017. Heute vor sechs Jahren habe ich mit meinem Blog angefangen. In dieser Zeit hat sich ziemlich viel in meinem Leben geändert und auch einiges in meinem Blog.

Doch gerade eben hatte ich einen Geistesblitz, eine neue Idee, eine Inspiration, Intuition. Ich will anders schreiben. Ich will Euch jetzt direkt ansprechen.

Ich bin gespannt, wie sehr es sich verändern wird, ob ich mehr schreibe oder nicht, ob ich über andere Sachen schreibe oder immer noch über meine unerträglichen Leiden. Ob ihr mir vielleicht manchmal antwortet oder ob sich nach und nach meine Followers von meinem Blog verabschieden werden. Dann kann ich ja nochmal darüber nachdenken, ob diese Veränderung so eine gute Idee war...?! 

Doch ich glaube es ist für mich eine kleine Hilfe, viel schneller und spontaner schreiben zu können. Und euch direkt ansprechen, reizt mich auch ein bisschen, weil dann nicht mehr so distanziert bin.

Aber mir ist es auch ganz wichtig, jetzt nicht nur über irgendwelche belanglosen Sachen zu plaudern, Hauptsache ich schreibe irgendwas. Nein, ein bisschen Anspruch auf Interessante Gedanken, Geschichten, Gefühle habe ich auf jeden Fall noch...

Jetzt denke ich nicht mehr darüber nach, einfach abschicken.

Frohes neues Jahr!