Wir hatten eine tolle Woche, mit Terminen und Festen, Regen und Sonne, Geburtstag und Konzert, mit alten und neuen Nachbarn, Freunden und Familie.
Und besonders gut habe ich mich gefühlt, weil ich noch eine wunderbare Nachricht erhalten habe. Ich habe tatsächlich die Zusage für den Job beim Studentenwerk bekommen. Und das obwohl Florian im Gottesdienst doch keine Fürbitte für mich gehalten hat.
ICH HABE EINEN JOB!!!!
Im September fange ich an. Ein neuer Start, eine neue Zeit, eine neue Chance. Ich freue mich!
Bis dahin werde ich noch mit den Kinder und der Familie die Sommerferien - und natürlich auch zwei Wochen Urlaub mit Florian - genießen.
Jetzt will ich so schnell wie möglich den Vertrag unterschrieben, damit ich es schwarz auf weiß habe:
ICH HABE EINEN JOB!
Aber beim Öffentlichen Dienst muss ich mich wohl noch ein bisschen auf den Vertrag gedulden. Gute Mühlen malen langsam...
Monday, 20 July 2015
Thursday, 16 July 2015
Eine klitzekleine Bitte für die Fürbitte...
Jetzt ist noch ein Tag vergangen und ich habe immer noch keine Antwort vom Studentenwerk bekommen.
Morgen ist Theas Abschiedsgottesdienst aus dem Kindergarten. Ich habe im Internet ein bisschen über Fürbitten recherchiert und auch schon was dabei gelernt. Man sagt da nicht "lieber Gott" sondern "guter Gott".
Außerdem habe ich für Florian ein paar Fürbitten gefunden, die auch ich guten Gewissens sagen würde. Vielleicht könnte er noch eine klitzekleine Fürbitte für mich einbauen. So nebenbei und möglichst unauffällig...
Variante 1:
Guter Gott, gib uns Eltern das Gespür, dass wir die Probleme unserer Kinder rechtzeitig sehen und dass wir ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite stehen
Variante 3:
Guter Gott, wir bitten dich für unsere Kinder, dass sie mit viel Offenheit und Lebensfreude auf andere Menschen zugehen können und in ihrem neuen Lebensabschnitt gute Freunde und Freundinnen finden
...und schenk Theas Mutter einen Job.
Variante 4:
Guter Gott, wir bitten dich für unsere Kinder, dass sie Mut haben mögen. Den Mut, im Leben eigene Wege zu gehen, egal ob ihr Weg eben ist oder ob er Stolpersteine bereithält
...und schenk Theas Mutter einen Job.
Variante 5:
Guter Gott, bitte schenk uns die Kraft und Geduld, dass wir unseren Kindern bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeiten beistehen können und sie mit ihren kleinen und großen Sorgen immer zu uns kommen können
...und schenk Theas Mutter einen Job.
Mal sehen, für welche er sich entscheidet.
Morgen ist Theas Abschiedsgottesdienst aus dem Kindergarten. Ich habe im Internet ein bisschen über Fürbitten recherchiert und auch schon was dabei gelernt. Man sagt da nicht "lieber Gott" sondern "guter Gott".
Außerdem habe ich für Florian ein paar Fürbitten gefunden, die auch ich guten Gewissens sagen würde. Vielleicht könnte er noch eine klitzekleine Fürbitte für mich einbauen. So nebenbei und möglichst unauffällig...
Variante 1:
Guter Gott, gib uns Eltern das Gespür, dass wir die Probleme unserer Kinder rechtzeitig sehen und dass wir ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite stehen
...und schenk Theas Mutter einen Job.
Variante 2:
Guter Gott, wir bitten dich für uns Eltern, dass wir immer genügend Kraft und Liebe haben, um unsere Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und schenk unseren Kindern die Freude am Lernen
...und Theas Mutter einen Job.
Variante 2:
Guter Gott, wir bitten dich für uns Eltern, dass wir immer genügend Kraft und Liebe haben, um unsere Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und schenk unseren Kindern die Freude am Lernen
...und Theas Mutter einen Job.
Variante 3:
Guter Gott, wir bitten dich für unsere Kinder, dass sie mit viel Offenheit und Lebensfreude auf andere Menschen zugehen können und in ihrem neuen Lebensabschnitt gute Freunde und Freundinnen finden
...und schenk Theas Mutter einen Job.
Variante 4:
Guter Gott, wir bitten dich für unsere Kinder, dass sie Mut haben mögen. Den Mut, im Leben eigene Wege zu gehen, egal ob ihr Weg eben ist oder ob er Stolpersteine bereithält
...und schenk Theas Mutter einen Job.
Variante 5:
Guter Gott, bitte schenk uns die Kraft und Geduld, dass wir unseren Kindern bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeiten beistehen können und sie mit ihren kleinen und großen Sorgen immer zu uns kommen können
...und schenk Theas Mutter einen Job.
Mal sehen, für welche er sich entscheidet.
Wednesday, 15 July 2015
Und alles nur aus Liebe...
Gestern haben sie mich im Kindergarten angesprochen, ob Florian beim Abschiedsgottesdienst nicht eine Fürbitte halten könnte. Ich hätte beinahe angefangen zu lachen. Dass ausgerechnet er angesprochen wird, ist wirklich ulkig.
Florian und ich glauben schon lange nicht mehr an Gott, und hatten eigentlich überlegt, ob wir aus der Kirche austreten. Doch weil sowohl der Kindergarten als auch die Schulkindbetreuung von einem kirchlichen Trägers organisiert werden, haben wir uns dagegen entschieden.
Das Grinsen kann ich mir beim Gedanken daran jetzt immer noch nicht verkneifen. Er ist ein toller Papa und konnte Thea zu Liebe natürlich nicht nein sagen. Ich freue mich drauf, zu sehen, wie er, der überzeugte Atheist, in der Kirche mit dem lieben Gott spricht.
Und ich bin froh, dass sie mich nicht gefragt haben. Ich hätte auch nicht nein sagen können. Aber ich hätte mich auf jeden Fall ziemlich komisch gefühlt, wenn ich den lieben Gott, an den ich nicht glaube, direkt ansprechen muss - und mir auch noch ganz viele Leute und Noah und Thea dabei zugucken.
(Aber auch ich muss in der Kirche auf die Bühne...)
Florian und ich glauben schon lange nicht mehr an Gott, und hatten eigentlich überlegt, ob wir aus der Kirche austreten. Doch weil sowohl der Kindergarten als auch die Schulkindbetreuung von einem kirchlichen Trägers organisiert werden, haben wir uns dagegen entschieden.
Das Grinsen kann ich mir beim Gedanken daran jetzt immer noch nicht verkneifen. Er ist ein toller Papa und konnte Thea zu Liebe natürlich nicht nein sagen. Ich freue mich drauf, zu sehen, wie er, der überzeugte Atheist, in der Kirche mit dem lieben Gott spricht.
Und ich bin froh, dass sie mich nicht gefragt haben. Ich hätte auch nicht nein sagen können. Aber ich hätte mich auf jeden Fall ziemlich komisch gefühlt, wenn ich den lieben Gott, an den ich nicht glaube, direkt ansprechen muss - und mir auch noch ganz viele Leute und Noah und Thea dabei zugucken.
(Aber auch ich muss in der Kirche auf die Bühne...)
Tuesday, 14 July 2015
Wartezeit und Zeitvertreib
Jetzt habe ich schon die Küche, die Kinderzimmer und das Wohnzimmer aufgeräumt, die Küche und die Bäder geputzt, die Böden gesaugt und gewischt. Sogar den Backofen hab ich geputzt, im Wäschetrockner den Luftweg gereinigt und auf dem Sofa im Flur ein paar Flecken entfernt.
Und habe immer noch nichts vom Studentenwerk gehört.
Ich bin nervös. Ich würde mich so freuen, wenn es keine Absage ist.
Und habe immer noch nichts vom Studentenwerk gehört.
Ich bin nervös. Ich würde mich so freuen, wenn es keine Absage ist.
Saturday, 11 July 2015
Ein Lichtblick...
Ich hatte seit langem mal wieder ein Vorstellungsgespräch. Gesucht wird eine Sachbearbeiterin für den Servicepoint eines Studentenwerks, also eine Teilzeitstelle im Öffentlichen Dienst.
Es war ein sehr angenehmes und nettes Gespräch und ich glaube ich habe auch einen ganz guten Eindruck gemacht. Es waren vier Personen, die Personalleiterin, die Leiterin für die Abteilung, in der ich arbeiten würde, ein Betriebsrat und die Gleichstellungsbeauftragte, die auch für die Schwerbehinderten zuständig ist.
Als erstes haben sie sich vorgestellt und dann hat mich die Personalleiterin gleich gefragt, wieso ich mich, mit meinen recht hohen Qualifikationen für so eine recht einfache Stelle beworben habe. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was ich geantwortet habe, aber jetzt denke ich, hätte ich es anders sagen sollen. Ich hätte sagen sollen, dass ich das war ich früher gemacht habe, also PR und Öffentlichkeitsarbeit, durch meine schwere Krankheit jetzt nicht mehr machen kann - also jetzt was anderes suche.
Aber das Gespräch war gut, ich habe einen ausführlichen Lebenslauf - mit meiner Hirn-OP - erzählt und ich würde die Stelle auch wirklich gerne machen. Es ist eine recht einfache Arbeit. Als erster Anlaufpunkt in einer Etage die Studenten an die richtige Person weiterleiten, Anträge annehmen und überprüfen, ob alle Unterlagen dabei sind, einfache Fragen beantworten. Das ist zwar recht einfach, aber es ist auch für das Studentenwerk etwas ganz neues und ich wäre am Servicepoint alleine. Das ist ein kleiner Haken für mich. Ich fände es besser jemanden neben mir zu haben, den ich fragen kann, der mich ein bisschen überwacht. Aber das werden Sie zu Beginn auch mit mir machen und ich traue ich mir durchaus zu. Ich brauche einfach nur eine gute Einarbeitung und Verständnis dafür, warum ich vielleicht öfters nachfrage. Deshalb wäre ich auch gerne bereit, schon in den Sommerferien anzufangen zu arbeiten. Wir müssten die Kinderbetreuung dann ein bisschen anders organisieren, aber das ist kein großes Problem.
Doch leider war das nur ein Vorstellungsgespräch... Außer mir sind sechs andere Bewerber eingeladen worden, davon auch noch zwei oder drei Schwerbehinderte. Das hat mich ein bisschen überrascht und auch enttäuscht. Ich dachte meine Schwerbehinderung wäre - besonders im Öffentlichen Dienst - ein kleiner Vorteil den "normalen" Bewerbern gegenüber. Aber das denke wohl nicht nur ich, sondern auch noch andere Schwerbehinderte, die einen Job suchen.
Am Dienstag bekomme ich eine Antwort. Ich bin gespannt.
Es war ein sehr angenehmes und nettes Gespräch und ich glaube ich habe auch einen ganz guten Eindruck gemacht. Es waren vier Personen, die Personalleiterin, die Leiterin für die Abteilung, in der ich arbeiten würde, ein Betriebsrat und die Gleichstellungsbeauftragte, die auch für die Schwerbehinderten zuständig ist.
Als erstes haben sie sich vorgestellt und dann hat mich die Personalleiterin gleich gefragt, wieso ich mich, mit meinen recht hohen Qualifikationen für so eine recht einfache Stelle beworben habe. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was ich geantwortet habe, aber jetzt denke ich, hätte ich es anders sagen sollen. Ich hätte sagen sollen, dass ich das war ich früher gemacht habe, also PR und Öffentlichkeitsarbeit, durch meine schwere Krankheit jetzt nicht mehr machen kann - also jetzt was anderes suche.
Aber das Gespräch war gut, ich habe einen ausführlichen Lebenslauf - mit meiner Hirn-OP - erzählt und ich würde die Stelle auch wirklich gerne machen. Es ist eine recht einfache Arbeit. Als erster Anlaufpunkt in einer Etage die Studenten an die richtige Person weiterleiten, Anträge annehmen und überprüfen, ob alle Unterlagen dabei sind, einfache Fragen beantworten. Das ist zwar recht einfach, aber es ist auch für das Studentenwerk etwas ganz neues und ich wäre am Servicepoint alleine. Das ist ein kleiner Haken für mich. Ich fände es besser jemanden neben mir zu haben, den ich fragen kann, der mich ein bisschen überwacht. Aber das werden Sie zu Beginn auch mit mir machen und ich traue ich mir durchaus zu. Ich brauche einfach nur eine gute Einarbeitung und Verständnis dafür, warum ich vielleicht öfters nachfrage. Deshalb wäre ich auch gerne bereit, schon in den Sommerferien anzufangen zu arbeiten. Wir müssten die Kinderbetreuung dann ein bisschen anders organisieren, aber das ist kein großes Problem.
Doch leider war das nur ein Vorstellungsgespräch... Außer mir sind sechs andere Bewerber eingeladen worden, davon auch noch zwei oder drei Schwerbehinderte. Das hat mich ein bisschen überrascht und auch enttäuscht. Ich dachte meine Schwerbehinderung wäre - besonders im Öffentlichen Dienst - ein kleiner Vorteil den "normalen" Bewerbern gegenüber. Aber das denke wohl nicht nur ich, sondern auch noch andere Schwerbehinderte, die einen Job suchen.
Am Dienstag bekomme ich eine Antwort. Ich bin gespannt.
Thursday, 9 July 2015
Mission schwarz: gescheitert!
Es ist passiert. Ich bin heute beim schwarzfahren erwischt worden.
Ich hatte noch überlegt, ob ich schwarzfahre oder nicht, denn es war ein recht kritischer Zeitpunkt. Aber ich dachte: sei kein Feigling! Und dann habe ich es wieder getan. Auf der Hinfahrt zur Bibliothek (um die von den Kindern ausgeliehenen Spiele zurückzugeben) hatte ich eine 10-Karte auf der falschen Seite gestempelte Karte und dann auf der Rückfahrt noch einmal auf der richtigen Seite gestempelt.
An der zweiten Haltestelle kamen zwei Kontrolleure in den Bus und die eine Frau hat meine Karte angeguckt und umgedreht. Und dann war es soweit...
Aber es ging ganz schnell und war mir gar nicht peinlich. Glücklicherweise hatte ich genug Bargeld dabei und die Kontrolleurin fragte nicht nach meinem Namen. Sie war überaus freundlich und verständnisvoll und hat mir einfach eine gültige Fahrkarte ausgestellt.
Sie kostete allerdings 40 Euro. Und man könnte sie auch Bußgeld nennen.
Ich hatte noch überlegt, ob ich schwarzfahre oder nicht, denn es war ein recht kritischer Zeitpunkt. Aber ich dachte: sei kein Feigling! Und dann habe ich es wieder getan. Auf der Hinfahrt zur Bibliothek (um die von den Kindern ausgeliehenen Spiele zurückzugeben) hatte ich eine 10-Karte auf der falschen Seite gestempelte Karte und dann auf der Rückfahrt noch einmal auf der richtigen Seite gestempelt.
An der zweiten Haltestelle kamen zwei Kontrolleure in den Bus und die eine Frau hat meine Karte angeguckt und umgedreht. Und dann war es soweit...
Aber es ging ganz schnell und war mir gar nicht peinlich. Glücklicherweise hatte ich genug Bargeld dabei und die Kontrolleurin fragte nicht nach meinem Namen. Sie war überaus freundlich und verständnisvoll und hat mir einfach eine gültige Fahrkarte ausgestellt.
Sie kostete allerdings 40 Euro. Und man könnte sie auch Bußgeld nennen.
Monday, 6 July 2015
Pro und Contra, Teil- und Vollzeit
Am Freitag habe ich wieder mit meiner Beraterin von der Rentenversicherung telefoniert und noch einmal mit ihr über meinen Antrag für eine Weiterbildung als Bürokauffrau gesprochen.
Sie sagte, dass von der Rentenversicherung eine Weiterbildung eigentlich nur in Vollzeit genehmigt wird. Das heißt, dass ich den Weiterbildungskurs zur Teamassistentin, für den ich mich inzwischen fast schon entschieden hatte, gar nicht machen kann. Denn der ist in Teilzeit.
Allerdings hatte ich mir schon einen anderen Kurs angeschaut, hatte mich aber eigentlich schon gegen ihn entschieden. Er ist nämlich in Vollzeit, was für mich mit den Kindern viel schwieriger und sehr anstrengend ist. Außerdem finde ich ihn für mich inhaltlich auch nicht so geeignet. Der Weiterbildungskurs nennt sich "kaufmännisches Trainingszentrum" und beinhaltet Bürotätigkeiten und SAP.
Das ist schon sehr reizvoll für mich, aber es ist auch ein 6wöchiges Praktikum und eine Bewerbungstraining-Phase dabei. Das macht mich ein bisschen skeptisch, denn Bewerbungstraining habe ich schon mehrmals gemacht und sechs Wochen Praktikum finde ich vor allem nach meiner Gehirn-OP zu kurz. So schnell kann ich mich nirgends einarbeiten, und selbst wenn, ist es schnell wieder vorbei. Außerdem erinnert es mich auch ein bisschen an die Maßnahme, die ich letztes Jahr gemacht habe. Noch einmal will ich nicht auf der Schulbank sitzen und alles "nachholen". Ich möchte lieber wirklich lernen - studieren - in einer Weiterbildung meine Bürotätigkeiten erweitern und zum Schluss ein Zertifikat haben, in dem schwarz auf weiß steht, dass ich im Büro arbeiten kann.
Ich habe in einem langen Telefongespräch meiner Beraterin ganz viele Argumente für die Teilzeit-Weiterbildung genannt und sie wirkte recht verständnisvoll. Schließlich hat sie gesagt, dass sie meinen Wunsch nach der Teilzeit-Maßnahme - mit meinen Argumenten - an den Bund weiterleiten wird. Sie kann mir aber nicht versprechen, dass mir die Teilzeit-Weiterbildung genehmigt wird oder ob ich nur die in Vollzeit machen darf. Also muss ich wohl abwarten.
Aber das Abwarten spielt mir eigentlich ganz gut in die Karten, denn das kaufmännische Training beginnt schon Mitte August und für den September bräuchte ich dann schon einen Praktikumsplatz. Das so schnell organisiert zu kriegen, wenn ich es jetzt noch nicht mal genehmigt bekommen habe, ist sehr unrealistisch. Dieses Argument fand sie wirklich sehr einleuchtend. Die Weiterbildung als Teamassistentin fängt erst im September an. Direkt nach den Sommerferien.
Genau der richtige Zeitpunkt für einen neuen Start.
Wednesday, 1 July 2015
Ganz hohes Hoch!
Ich habe gerade mit meiner Beraterin von der Rentenversicherung gesprochen und es gibt sehr gute Neuigkeiten.
Sie hat mir gesagt, dass der ärztliche Befund recht positiv ist und ich jetzt nur noch wenig Einschränkungen bei den Arbeitstätigkeiten habe - fast gar nichts mehr. Das heißt, dass ich sowohl für Bürotätigkeiten als auch für den Verkauf geeignet bin. Ich kann mich also bewerben auf was ich möchte. Außerdem werden mir auch Weiterbildungsmaßnahmen genehmigt. Und wenn ich eine Weiterbildung mache, bekomme ich dafür auch wieder Übergangsgeld und Haushaltshilfe bezahlt!
Das ist so unglaublich positiv, dass ich mir jetzt gleich eine 300g Tafel Milka NussNougat gönne, und danach das schöne Wetter genieße und schwimmen gehe.
Ich finde es ja schon toll, dass ich einen positiven ärztlichen Befund bekommen habe und dass mir die Weiterbildung genehmigt wird. Aber dass ich dafür wieder Geld bekomme, fühlt sich einfach noch viel besser an. (Besonders für unser neues Haus und den Garten!)
Aber ich muss mich erst noch entscheiden, was für eine Weiterbildung ich machen will und dann den Antrag stellen. Und eigentlich habe ich mir, erst wenn ich die Genehmigung schwarz auf weiß vor mir liegen habe, eine Schokolade verdient.
Nein, ich gönne mir jetzt gleich eine 300g Tafel Milka NussNougat, sozusagen als Stärkung für meine 1500m Schwimm-Bahnen.
Sie hat mir gesagt, dass der ärztliche Befund recht positiv ist und ich jetzt nur noch wenig Einschränkungen bei den Arbeitstätigkeiten habe - fast gar nichts mehr. Das heißt, dass ich sowohl für Bürotätigkeiten als auch für den Verkauf geeignet bin. Ich kann mich also bewerben auf was ich möchte. Außerdem werden mir auch Weiterbildungsmaßnahmen genehmigt. Und wenn ich eine Weiterbildung mache, bekomme ich dafür auch wieder Übergangsgeld und Haushaltshilfe bezahlt!
Das ist so unglaublich positiv, dass ich mir jetzt gleich eine 300g Tafel Milka NussNougat gönne, und danach das schöne Wetter genieße und schwimmen gehe.
Ich finde es ja schon toll, dass ich einen positiven ärztlichen Befund bekommen habe und dass mir die Weiterbildung genehmigt wird. Aber dass ich dafür wieder Geld bekomme, fühlt sich einfach noch viel besser an. (Besonders für unser neues Haus und den Garten!)
Aber ich muss mich erst noch entscheiden, was für eine Weiterbildung ich machen will und dann den Antrag stellen. Und eigentlich habe ich mir, erst wenn ich die Genehmigung schwarz auf weiß vor mir liegen habe, eine Schokolade verdient.
Nein, ich gönne mir jetzt gleich eine 300g Tafel Milka NussNougat, sozusagen als Stärkung für meine 1500m Schwimm-Bahnen.
Monday, 29 June 2015
Adam Blade: Beast Quest
Die
Blockade ist geplatzt. Noah hat Spaß am Lesen gefunden. Seit neustem
liest er fast jeden Tag alleine und zwar freiwillig! Diese Blockade
hat das Buch „Tagus – Prinz der Steppe“, der vierte Band der
Fantasy-Kinderbuchreihe „Beast Quest“ gebrochen.
Diese
Bücher kenne ich aus meiner Zeit in der Buchhandlung. Es geht um dem
11 jährigen Tom, der in der fiktiven Welt Avantia ganz viele
Abenteuer erlebt. Der böse Zauberer Malvel hat sechs magische
Biester verzaubert, die das Land angreifen. Tom muss mit seiner
Freundin Elenna gegen diese Biester kämpfen und Avantia retten. Wie
gut, dass er so schlau und mutig ist, denn diese Biester sind sehr gefährlich...
Die
ersten drei Bände hatten Florian und ich mit ihm gelesen,
aber wir mussten ihn immer wieder dazu überreden. Für ihn war es
ein Teil seiner Hausaufgaben (Regel: jeden Tag ca. 10 Minuten lesen üben)
und richtig Spaß gemacht hat es ihm nicht. Doch neulich war ein
Klassenkamerad bei uns zu Besuch und Noah hatte ihm seine „Beast
Quest“ Bücher gezeigt.
Der
Freund hatte dann einfach angefangen ihm aus Band 4 vorzulesen,
dann hatten sie sich abgewechselt, und als sein Freund nach Hause
ging, hat Noah einfach alleine weiter gelesen. Am nächsten
Tag hat Noah wieder alleine gelesen, und am
nächsten Tag war das Buch durch. Wir haben dann im Internet auf der
Antolin-Homepage die Quizfragen zu dem Buch gemacht, die das
inhaltliche Verständnis überprüfen. Ich war sehr gespannt, denn
ich hatte das Buch nicht gelesen und hatte keine Ahnung. Aber er hat
alle Fragen richtig beantwortet! Das hat ihn (und mich!) so gefreut
und motiviert, dass er gleich das nächste lesen wollte.
Ich war so stolz auf ihn, dass ich am nächsten Tag gleich in die Stadt
fuhr und Band 5 kaufte. Zwei Tage später hatte er auch das Buch
fertig gelesen und die Quizfragen richtig beantwortet. Band 6 dauerte
drei Tage und er hatte einen Fehler bei 15 Fragen, aber er wollte trotzdem
weiter lesen. Nach Band 7 beschloss ich die nächsten Bände
auszuleihen, schließlich gibt es bis jetzt 40 Bände und ich habe
keine Lust alle zu kaufen.
Also
fuhr ich letzten Freitag mit Noah und Thea in die Bibliothek. Bei der
Gelegenheit wollte ich gleich auch Thea anmelden, schließlich kommt
sie ja dieses Jahr auch schon in die Schule. Und sie war so stolz,
dass sie ihre Mitgliedskarte selbst unterschreiben durfte, dass
sie es jetzt kaum erwarten kann in die Schule zu kommen und lesen zu lernen.
Obwohl
wir dort schon einmal bei einer Kinderbuch-Lesung in der Bibliothek
waren, waren beide sehr beeindruckt von dem großen Gebäude und
begeistert von den vielen Büchern. Wir waren fast zwei Stunden dort.
Noah fragte gleich wo die „Beast Quest“ Bücher sind, hat sich
eins geschnappt und dann gleich zwei Kapitel gelesen. Thea und ich
hatten die Bücherei erst einmal erkundet, uns einige Bilderbücher
angeschaut, Vorlesebücher durchstöbert und Spiele und CDs
ausgesucht.
Noah hat
sich sieben „Beast Quest“ Bücher und vier „Beast Quest“ CDs
und eine DVD (leider gibt es kein „Beast Quest“ DVDs)
ausgeliehen. Thea hat sich zwei Vorlesebücher, fünf Hörbücher und
ein Brettspiel ausgesucht – und sie will unbedingt jetzt schon
lesen lernen.
Inzwischen
hat Noah schon die Hälfte von Band 8 gelesen und zwei CDs gehört.
Theas Brettspiel haben wir schon ein paar mal gespielt und zwei
Geschichten aus einem Vorlesebuch gelesen. Die DVDs haben sie
natürlich beide schon geguckt.
Jetzt
bin ich gespannt, ob Noah tatsächlich in vier Wochen alle 7 Bücher
schafft und ob Thea wirklich lesen lernen will. Aber auf eins kann
ich mich auf jeden Fall verlassen: die CDs werden ganz sicher alle
angehört.
Die
Frage ist nur wie oft.
Thursday, 25 June 2015
Joel Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal einen Krimi gelesen habe. Es ist auf jeden Fall schon lange her, denn Krimis finde ich eigentlich langweilig.
Aber das Buch "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker hatte ich schon vor Weihnachten als Geschenk für meinen Schwiegervater gekauft. Doch ich hatte dann noch ein anderes gefunden, das besser zu ihm passte, und ein ehemaliger Kollege in der Buchhandlung hatte es mir empfohlen, obwohl ich ihm gesagt hatte, dass ich kein Krimi-Fan bin. Also habe ich doch angefangen es zu lesen.
Das Buch handelt über die Liebesgeschichte im Jahre 1975 des 30 jährigen Harry Quebert zu einem 15 jährigen Mädchen, Nola, die eines Tages plötzlich spurlos verschwindet. 33 Jahre später, werden ihre sterblichen Überreste zufällig in Harry Queberts Garten gefunden - mit dem handschriftlichen Manuskript seines berühmten Romans, der ihn zum Literaturprofessor gebracht hat. Alles deutet auf Harry Quebert als Täter hin. Aber sein Freund, ein ehemaliger Schüler und inzwischen schon erfolgreicher Schriftsteller, glaubt an seine Unschuld und stellt hartnäckige Nachforschungen an. Bis er - nach 700 sehr spannenden und flüssig lesbaren Seiten - die endgültige Wahrheit findet. Allerdings beweist das nicht nur die Unschuld seines Freundes, sondern entdeckt auch noch den wirklichen "Ursprung des Übels" (Titel des Bestsellers von Harry Quebert)...
Es ist nämlich nicht nur ein Krimi, sondern auch ein Buch im Buch, eine Satire über den Literaturbetrieb und das Schriftsteller-Dasein, ein Gesellschaftsdrama, ein Roman über Freundschaft und Vertrauen, Verrat und Enttäuschung. Und es ist ein Roman über eine verbotene Liebe.
Ein äußerst spannender, raffinierter und überraschender Fall! Doch zum Schluss finde ich, verändert sich die Perspektive ein bisschen zu häufig. Immer wieder tauchen neue Indizien auf, neue Wendungen, neue Theorien. Deshalb ist das Ende meiner Meinung nach, ein bisschen verwirrend und nicht mehr ganz plausibel.
Aber es ist ein tolles Buch und hat mich sehr gefesselt. Besonders das letzte Drittel habe ich besonders schnell gelesen, denn es wurde ziemlich turbulent und spannend und ich musste unbedingt wissen wie es ausgeht.
Und so soll ein Krimi sein.
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