Die Vorrunde ist geschafft! Erstes Ziel erreicht! Gruppen-Sieg!
Dieser bedeutsame Augenblick war genau der richtige Zeitpunkt für die Deutschland-Trikots, die ich für meine Club-Mitglieder-innen besorgt hatte. In dieser, das Gemeinschaftsgefühl enorm steigernden Montur, diskutierten wir noch leidenschaftlicher über das phänomenale Spiel gegen Frankreich. Ein harter Kampf! Ein Spitzen-Spiel! Und eine Birgit Prinz, die sich wirklich als gute "Verliererin" zeigte.
Allerdings machte sich große Empörung breit, als die Fußball-Medien-Expertin unserer Runde auf einen besorgniserregenden Internet-Artikel bei spox.com hinwies. Trotz des dreimaligen Weltmeistertitels der Deutschen FußballFrauen können sich Simone Laudehr, Inka Grings, Kim Kulig und Co keinen angemessenen Lebensstandard leisten. Sie kaufen tatsächlich immer noch bei Lidl ein!
Das ist doch eine Schande! Ein Frevel! Ein Skandal! Wieso gehen sie nicht wenigstens zu Aldi? Dann könnten sie die Kassiererin kennenlernen, die Silvia Neid so ähnlich sieht.
Wednesday, 6 July 2011
Tuesday, 5 July 2011
3. Spieltag, FrauenFußball WM 2011
Wie konnte ich das nur vergessen? Heute spielen sie ja wieder. Die Deutschen Frauen. Ich muss sofort eine Rundmail bzw. SMS senden und zu "Maria M.s Club" einladen. Immerhin ist das Spiel gegen Frankreich solch ein bedeutsamens Spiel der Mannschaft. Es geht um den äußerst wichtigen Gruppen-Sieg und die Karriere der Birgit Prinz. Ob sie wohl in der Startelf auflaufen wird?
Die Spannung steigt... Ich muss unbedingt noch Trikots für meine Club-Gäst-innen besorgen. Das heizt die Stimmung an.
Die Spannung steigt... Ich muss unbedingt noch Trikots für meine Club-Gäst-innen besorgen. Das heizt die Stimmung an.
Schnuller-Blackout
Florian ist drei Tage auf Dienstreise. Es ist alles ein bisschen anders ohne ihn. Die Tage sind lange und anstrengend. Ich bin nervös und die Kinder vermissen ihn. Eine halbe Stunde nach dem ich sie gestern ins Bett gebracht hatte, hörte ich übers Babyphone einen Höllen-Lärm. In heller Panik lief ich ins Kinderzimmer. Durch die Milchglasscheibe sah ich Thea mit beiden Fäusten an die Türe hämmern. Bestürzt riss ich die Tür auf und nahm sie schnell in meine Arme.
Ich: Was ist denn los mit dir?
Sie: Nichts.
Ich: Warum donnerst du dann an die Türe?
Sie: Sie war zu.
Ich: Sie muss wohl aus Versehen zu gegangen sein.
Sie: Die Tür soll offen bleiben.
Ich: Aber deshalb musst sie nicht gleich kaputt schlagen.
Sie: -
Ich: Warum hast du sie nicht einfach aufgemacht?
Sie: -
Ich: Oder "Mama" gerufen? Dann wäre ich gekommen und hätte sie aufgemacht.
Sie: Ich hatte einen Schnuller im Mund.
Wenigstens ist die Scheibe noch ganz.
Ich: Was ist denn los mit dir?
Sie: Nichts.
Ich: Warum donnerst du dann an die Türe?
Sie: Sie war zu.
Ich: Sie muss wohl aus Versehen zu gegangen sein.
Sie: Die Tür soll offen bleiben.
Ich: Aber deshalb musst sie nicht gleich kaputt schlagen.
Sie: -
Ich: Warum hast du sie nicht einfach aufgemacht?
Sie: -
Ich: Oder "Mama" gerufen? Dann wäre ich gekommen und hätte sie aufgemacht.
Sie: Ich hatte einen Schnuller im Mund.
Wenigstens ist die Scheibe noch ganz.
Monday, 4 July 2011
Der 2.Spieltag der Frauen WM 2011 und Silvia Neids Frisur
Das erste Treffen meines "etwas anderen Waldi Club"s war ein voller Erfolg. Leider war das Wetter am 2. Spieltag der Deutschen Mannschaft nicht gerade "Public viewing" geeignet (frau darf ja nicht zu viel verlangen, immerhin fand das Spiel um 20.45 statt), also hatte ich unser bescheidenes Wohnzimmer als Übertragungsort und Diskussionsforum okkupiert.
Nach dem Spiel wurde heftig diskutiert. Die ganze Frauen-Prominenz des Dorfes. In meinem Wohnzimmer. Über das Spiel. Über Birgit Prinz. Über den Schnitt ihres Trikots. Über die Länge ihres Höschens. Über den niedergeschlagenen Gesichtsausdruck bei ihrer Auswechslung.
Als meine Friseurin gerade eifrig über die Entwicklung der Frisur der dreimalige WeltFußballerin im Verlauf ihrer erfolgreichen Karriere referierte (siehe: Birgit Prinz - Eine Karriere in Bildern), fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Warum mir die Bundestrainerin immer schon so merkwürdig vertraut erschien. Es waren ihre Haare! Die unverwechselbare Frisur von Silvia Neid. Dieser Farbton, ein schon leicht ins bleiche gehende blond. Und die unauffällige kleine Warze über dem linken Mundwinkel. Die dezenten Krähenfüße an ihren Augen.
Genauso wie die Verkäuferin bei Aldi an der Kasse. Und alle Teilnehmerinnen von "Maria M.s etwas anderem Waldi Club" stimmten frenetisch zu.
Nach dem Spiel wurde heftig diskutiert. Die ganze Frauen-Prominenz des Dorfes. In meinem Wohnzimmer. Über das Spiel. Über Birgit Prinz. Über den Schnitt ihres Trikots. Über die Länge ihres Höschens. Über den niedergeschlagenen Gesichtsausdruck bei ihrer Auswechslung.
Als meine Friseurin gerade eifrig über die Entwicklung der Frisur der dreimalige WeltFußballerin im Verlauf ihrer erfolgreichen Karriere referierte (siehe: Birgit Prinz - Eine Karriere in Bildern), fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Warum mir die Bundestrainerin immer schon so merkwürdig vertraut erschien. Es waren ihre Haare! Die unverwechselbare Frisur von Silvia Neid. Dieser Farbton, ein schon leicht ins bleiche gehende blond. Und die unauffällige kleine Warze über dem linken Mundwinkel. Die dezenten Krähenfüße an ihren Augen.
Genauso wie die Verkäuferin bei Aldi an der Kasse. Und alle Teilnehmerinnen von "Maria M.s etwas anderem Waldi Club" stimmten frenetisch zu.
Thursday, 30 June 2011
Maria M.s Club, der etwas andere Waldi Club
Warum lädt eigentlich Waldemar Hartmann nicht auch nach den Spielen der deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft in seinen "etwas anderen Club"* ein? Kann Waldi etwa nicht "mit Fußballexperten, Kabarettisten und anderen prominenten Fußballfans humorvoll und tiefgründig" über Frauenfußball diskutieren? "Denn zu diskutieren gibt es immer reichlich".
Fürwahr. Dass dies auch für den Frauen-Fussball gilt, hat wohl weder er noch die ARD bisher realisiert. Wenigstens gibt es genug Frauen, die sich "über die wichtigste Nebensache der Welt: den Fußball in all seinen Facetten unterhalten können!" Zumindest bei uns im Dorf.
Deshalb habe ich einen eigenen Club ins Leben gerufen, "Marias M.s Club - der etwas andere Waldi Club", in dem ich mit Frauen-Fußballexpert-innen, Kabarettist-innen und anderen prominenten Fußballfan-innen nach dem Spiel humorvoll und tiefgründig über Frauen-Fußball diskutieren kann.
Der Kasten Bier im Kühlschrank ist schon kalt. Und die Männer können sich nach dem Spiel "das SommerKino im Ersten: Nach 7 Tagen ausgeflittert" anschauen.
*(Zitate siehe: ARD, Waldis Club)
Fürwahr. Dass dies auch für den Frauen-Fussball gilt, hat wohl weder er noch die ARD bisher realisiert. Wenigstens gibt es genug Frauen, die sich "über die wichtigste Nebensache der Welt: den Fußball in all seinen Facetten unterhalten können!" Zumindest bei uns im Dorf.
Deshalb habe ich einen eigenen Club ins Leben gerufen, "Marias M.s Club - der etwas andere Waldi Club", in dem ich mit Frauen-Fußballexpert-innen, Kabarettist-innen und anderen prominenten Fußballfan-innen nach dem Spiel humorvoll und tiefgründig über Frauen-Fußball diskutieren kann.
Der Kasten Bier im Kühlschrank ist schon kalt. Und die Männer können sich nach dem Spiel "das SommerKino im Ersten: Nach 7 Tagen ausgeflittert" anschauen.
*(Zitate siehe: ARD, Waldis Club)
Englisch-Test für Rentern
Gestern war die letzte Stunde meines Englischkurses. Der Test. Am Abend zuvor zwei Stunden Vokabeln gebüffelt, danach von Florian abgefragt. Kurz vor dem Test noch eine Stunde alles wiederholt. Ich war noch nie so motiviert, ehrgeizig, begierig. Endlich wollte ich den Senioren zeigen, wie viel Wissen, Elan und Frische in mir steckt.
Spielregeln:
1. Wer fertig ist, hebt die Hand.
2. Wer die meisten Fragen richtig beantwortet gewinnt.
3. Bei Gleichstand gewinnt der Schnellere.
Zehn Fragen und los. Siegesgewiss setzte ich ein Kreuz nach dem anderen. Schon war ich fertig. Eben wollte ich den Arm strecken, da sah ich wie mein 68jähriger Tischnachbar auf mein Blatt schielte. Ein kurzer Moment des Staunens. Schon war sein letztes Kreuz gesetzt und die Senioren-Hand oben.
Ich war fassungslos. Entsetzt. Sprachlos. Ich hob den Arm und wollte protestieren. Frechheit! Er hatte bei mir abgeschrieben! Grinsend zwinkerte er mir zu. Schelmisch. Verschmitzt. Schadenfroh. Ich senkte den Arm. Mir glaubt doch eh keiner, dass ein tattergreisiger Rentner so unverfroren ist, mich auf diese dreiste Weise rein zu legen.
Es ist höchste Zeit, mich ernsthaft nach einer Alternative umzuschauen. Gegen diese Rentner hab ich offenbar keine Chance.
Spielregeln:
1. Wer fertig ist, hebt die Hand.
2. Wer die meisten Fragen richtig beantwortet gewinnt.
3. Bei Gleichstand gewinnt der Schnellere.
Zehn Fragen und los. Siegesgewiss setzte ich ein Kreuz nach dem anderen. Schon war ich fertig. Eben wollte ich den Arm strecken, da sah ich wie mein 68jähriger Tischnachbar auf mein Blatt schielte. Ein kurzer Moment des Staunens. Schon war sein letztes Kreuz gesetzt und die Senioren-Hand oben.
Ich war fassungslos. Entsetzt. Sprachlos. Ich hob den Arm und wollte protestieren. Frechheit! Er hatte bei mir abgeschrieben! Grinsend zwinkerte er mir zu. Schelmisch. Verschmitzt. Schadenfroh. Ich senkte den Arm. Mir glaubt doch eh keiner, dass ein tattergreisiger Rentner so unverfroren ist, mich auf diese dreiste Weise rein zu legen.
Es ist höchste Zeit, mich ernsthaft nach einer Alternative umzuschauen. Gegen diese Rentner hab ich offenbar keine Chance.
Wednesday, 29 June 2011
1. Spieltag: Deutschland 20ELF
Ich arbeite immer noch sehr engagiert an meinem Interesse für die Frauen Fußball-Weltmeisterschaft 2011. Gerade hab ich im Spielplan nachgeschaut, wann das nächste Spiel der Deutschen Frauen stattfindet. (Ich wollte mir unbedingt rechtzeitig einen Babysitter organisieren, um das Spiel, wegen anfallender Kinderbetreuung, nicht wieder zu verpassen.)
Äußerst erstaunt stellte ich fest, dass heute, am 29.Juni 2011, immer noch 1. Spieltag ist. Und zwar schon seit 4 Tagen. Um genau zu sein, seit Anpfiff der WM am 26.06.2011, 15 Uhr. Also bis jetzt ca.77h. Ende mir unbekannt.
Bisher war ich immer der Meinung, dass ein Tag - an sich als solcher - 24 Stunden hat. Durch den Frauen Fußball lerne ich nun, dass dies nicht immer so sein muss. Zumindest tickt die Uhr in der Fußball-Welt der Frauen irgendwie anders. Der 1. Spieltag hat 77 Stunden. Der 2. Spieltag sogar stolze 92 Stunden. Den 3. kann ich jetzt so auf die Schnelle nicht errechnen...
Der Fußball scheint tatsächlich intellektuell anspruchsvoller zu sein, als ich das bisher angenommen hatte. Ist die Zeitrechnung im Männer-Fußball eigentlich genau so?
Offensichtlich habe ich mich bisher zu sehr auf den knusprigen Körper vor Mario Gomez konzentriert...
Äußerst erstaunt stellte ich fest, dass heute, am 29.Juni 2011, immer noch 1. Spieltag ist. Und zwar schon seit 4 Tagen. Um genau zu sein, seit Anpfiff der WM am 26.06.2011, 15 Uhr. Also bis jetzt ca.77h. Ende mir unbekannt.
Bisher war ich immer der Meinung, dass ein Tag - an sich als solcher - 24 Stunden hat. Durch den Frauen Fußball lerne ich nun, dass dies nicht immer so sein muss. Zumindest tickt die Uhr in der Fußball-Welt der Frauen irgendwie anders. Der 1. Spieltag hat 77 Stunden. Der 2. Spieltag sogar stolze 92 Stunden. Den 3. kann ich jetzt so auf die Schnelle nicht errechnen...
Der Fußball scheint tatsächlich intellektuell anspruchsvoller zu sein, als ich das bisher angenommen hatte. Ist die Zeitrechnung im Männer-Fußball eigentlich genau so?
Offensichtlich habe ich mich bisher zu sehr auf den knusprigen Körper vor Mario Gomez konzentriert...
Ein Schloss aus Schokolade
Noch vor dem Kindergarten verkündete heute Morgen das Nachbars-Mädchen stolz, bei ihr sei über Nacht die Schnullerfee gewesen. Sie schleppte ein prachtvolles Prinzessinnen-Zelt aus dem Haus, das so wunderschön war, wie der strahlend blaue Himmel dieses Sommermorgens. Thea staunte über die Schönheit dieses wunderbaren Zeltes, das gemacht war aus dem zartesten Gewebes, übersät mit rosa Herzchen, glitzernden Sternchen und roten Röschen.
Schlau wie ich bin, ergriff ich gleich die Chance, um bei Thea das Thema "Schnuller abgeben" anzusprechen.
Ich: "Schau mal Thea, ist dass nicht ein wunderschönes Schloss?"
Thea: "Ja!"
Ich: "Das hat die Schnullerfee gebracht."
Thea: "Ja?"
Ich: "Was meinst du? Willst du nicht auch den Schnuller abgeben?"
Thea: "Nein."
Ich: "Und wenn dir die Schnullerfee dafür auch so ein Schloss bringt?"
Thea: "Nein."
Ich: "Und wenn sie dir ein noch viel schöneres Märchenschloss bringt?
Thea: "Nein."
Ich: "Und wenn das Märchenschloss aus Schokolade ist?"
Pause. Pause. Pause.
Thea: "Nein."
Wir sind offensichtlich noch nicht so weit! Dann muss ich wohl das Schloss aus Schokolade selber essen.
Schlau wie ich bin, ergriff ich gleich die Chance, um bei Thea das Thema "Schnuller abgeben" anzusprechen.
Ich: "Schau mal Thea, ist dass nicht ein wunderschönes Schloss?"
Thea: "Ja!"
Ich: "Das hat die Schnullerfee gebracht."
Thea: "Ja?"
Ich: "Was meinst du? Willst du nicht auch den Schnuller abgeben?"
Thea: "Nein."
Ich: "Und wenn dir die Schnullerfee dafür auch so ein Schloss bringt?"
Thea: "Nein."
Ich: "Und wenn sie dir ein noch viel schöneres Märchenschloss bringt?
Thea: "Nein."
Ich: "Und wenn das Märchenschloss aus Schokolade ist?"
Pause. Pause. Pause.
Thea: "Nein."
Wir sind offensichtlich noch nicht so weit! Dann muss ich wohl das Schloss aus Schokolade selber essen.
Tuesday, 28 June 2011
Polititisch korrekte Einschaltquoten der Frauen WM
Nach meinem gestrigen Eintrag zur Frauen WM fühlte ich mich abends schlecht.
Wie kann gerade eine Frau all jene Vorurteile bestätigen, gegen die der Frauen-Fußball so bitter zu kämpfen hat? Wie konnte ich nur so sexistisch reagieren? Die Frauen wollen doch nur guten Fußball spielen und endlich für ihr ambitioniertes und technisch einwandfreies Spiel anerkannt werden.
Und was tue ich? Ich verliere mich in Gedanken an Mario Gomez. Das ist weder emanzipiert noch political correct. Als die Kinder im Bett waren, kramte ich mit schlechtem Gewissen die Deutschlandfahne raus, und setzte mich vor den Fernseher.
Flo: "Was machst du da?"
Ich: "Ich schaue Frauen WM."
Flo: "Die Spiele sind längst vorbei. Außerdem haben die Deutschen Frauen heute gar nicht gespielt."
Ich: "Ach."
Kein Wunder, dass die Frauen WM so niedrige Einschaltquoten hat. Frauen sind um diese Uhrzeit noch nicht fertig mit dem Haushalt und das Bier für die Männer ist noch nicht kalt.
Wie kann gerade eine Frau all jene Vorurteile bestätigen, gegen die der Frauen-Fußball so bitter zu kämpfen hat? Wie konnte ich nur so sexistisch reagieren? Die Frauen wollen doch nur guten Fußball spielen und endlich für ihr ambitioniertes und technisch einwandfreies Spiel anerkannt werden.
Und was tue ich? Ich verliere mich in Gedanken an Mario Gomez. Das ist weder emanzipiert noch political correct. Als die Kinder im Bett waren, kramte ich mit schlechtem Gewissen die Deutschlandfahne raus, und setzte mich vor den Fernseher.
Flo: "Was machst du da?"
Ich: "Ich schaue Frauen WM."
Flo: "Die Spiele sind längst vorbei. Außerdem haben die Deutschen Frauen heute gar nicht gespielt."
Ich: "Ach."
Kein Wunder, dass die Frauen WM so niedrige Einschaltquoten hat. Frauen sind um diese Uhrzeit noch nicht fertig mit dem Haushalt und das Bier für die Männer ist noch nicht kalt.
Monday, 27 June 2011
Mario Gomez und die Frauen WM 2011
Man(n und Frau) kommt nicht an der Fußball Weltmeisterschaft der Frauen vorbei. Die Sportwelt, die Medien und ganz Deutschland gibt sich Mühe diesem Event genauso viel Aufmerksamkeit zu widmen, wie der WM der Männer 2010. Und zwar nicht nur der Diskussion über den Schnitt der Trikots und die Länge - bzw. Kürze - der Höschen.
Ich muss zugeben, dass ich lieber Männer-Fußball sehe. Das liegt aber nicht an der fehlenden Attraktivität des Outfits der Fußball-Damen. Sondern daran, dass ich lieber Männern beim Arbeiten, Schwitzen und Malochen zuschaue: Die wilden Blicke des Bastian Schweinsteiger vor dem entscheidenden Pass. Die sehnigen und muskulösen Arme des Arne Friedrich bei einem simplen Einwurf. Die Treffsicherheit eines Lukas Podolskis bei seinen 48 Tor... Doch am liebsten ist mir der stählerne Körper des durchtrainierten Mario Gomez, wenn er sich nach dem Sieg das schweißnasse Trikot vom Leib reißt. Warum gibts für diese sexy Geste eigentlich eine gelbe Karte? Das ist doch der absolute Höhepunkt eines jeden Spiels.
Aber, jetzt bin ich völlig vom Thema abgekommen. Ich finde durchaus, dass die Trikots noch kürzer, enger und figurbetonter sein könnten. Besonders das von Mario Gomez. Wie wärs mit durchsichtig? Oder am besten ganz oben ohne?!
Das wäre einfach ein Genuss.
Ich muss zugeben, dass ich lieber Männer-Fußball sehe. Das liegt aber nicht an der fehlenden Attraktivität des Outfits der Fußball-Damen. Sondern daran, dass ich lieber Männern beim Arbeiten, Schwitzen und Malochen zuschaue: Die wilden Blicke des Bastian Schweinsteiger vor dem entscheidenden Pass. Die sehnigen und muskulösen Arme des Arne Friedrich bei einem simplen Einwurf. Die Treffsicherheit eines Lukas Podolskis bei seinen 48 Tor... Doch am liebsten ist mir der stählerne Körper des durchtrainierten Mario Gomez, wenn er sich nach dem Sieg das schweißnasse Trikot vom Leib reißt. Warum gibts für diese sexy Geste eigentlich eine gelbe Karte? Das ist doch der absolute Höhepunkt eines jeden Spiels.
Aber, jetzt bin ich völlig vom Thema abgekommen. Ich finde durchaus, dass die Trikots noch kürzer, enger und figurbetonter sein könnten. Besonders das von Mario Gomez. Wie wärs mit durchsichtig? Oder am besten ganz oben ohne?!
Das wäre einfach ein Genuss.
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