Friday, 15 June 2018

Makulaloch-Operation

Ich bin müde. Ich bin schlapp. Ich bin deprimiert.

Ich habe schlecht geschlafen. Die Tage sind ok. Es ist immer was los und ich denke einfach nicht dran, dass ich am Auge operiert werden muss.

Aber nachts kann ich nicht einschlafen oder wache wieder auf. Da mache ich mir Gedanken.

Ich habe Angst. Ich frage mich warum schon wieder ich?

Was denken meine Kinder über mich? Schon wieder krank. Schon wieder im Krankenhaus. Schon wieder brauchen wir jemanden der uns hilft, wenn ich aus dem Krankenhaus rauskomme.

Ich habe eine DVD bekommen, in der genau beschrieben wird, wie die Operation abläuft. Es hört sich so unkompliziert und problemlos an. Ein Routine-Eingriff. Zwar Vollnarkose aber ambulant. Danach kann ich problemlos nach Hause. Ist ja nicht so schlimm...

Aber nachts stecke ich das nicht so leicht weg. Für mich ist es keine Routine. Es ist mein Auge. Für mich ist es ein Teil meiner Sinne. Was mache ich wenn etwas schief geht? Ich hab schon von der Hirn-OP gravierende Kollateralschäden abgekriegt. Ich habe Angst, dass es jetzt wieder so sein könnte.

Außerdem ist die OP zwar an einem Tag gleich erledigt. Aber so schnell ist es nicht vorbei. Es wird ca vier bis sechs Wochen dauern, bis ich - wenn alles gut gegangen ist - wieder auf das jetzige Niveau meines Sehvermögens kommen kann. Ein Flüssigkeit wird ins Auge gespritzt, die die Sicht stark beeinträchtigt und einige Zeit braucht um sich aufzulösen, und damit das passiert, muss ich den ersten zwei Wochen jeglichen Druck auf die Augen vermeiden.

Ich soll ich die Augen immer nach unten halten. Ich darf den Kopf nicht gerade halten, soll immer nach unten gucken. Darf nicht auf dem Rücken schlafen. Muss auf die Füße gucken wenn ich gehe. Am besten einfach nur am Tisch sitzen und den Kopf auf die Arme legen. Mich nicht viel bewegen. Lesen darf ich, aber nur wenn das Buch unter dem Tisch liegt.

Wie wird der Alltag mit Noah und Thea?

Wednesday, 13 June 2018

Schlechte Nachricht

Kein guter Tag in Bremen.

Die Ärzte sagen ich solle operiert werden. Das Loch in der Netzhaut hat sich vergrößert. Besser kann es nicht werden. Eher schlechter je länger ich warte.

Ich habe gesagt, ich will noch drüber nachdenken. Klar sollte ich nicht gleich ja und Amen sagen.

Aber was soll ich auch anderes sagen?

Auf dem Weg...

Früh am Morgen unterwegs nach Bremen in die Augenklinik. Wieder einmal ins Krankenhaus. Letztes Jahr war ich nicht. Da hat mich meine Augenärztin gerügt. Ich sollte regelmäßig gehen.

Ich habe Angst. Die letzte Untersuchung war nicht so gut. Die Leistung des linken Auges hat angenommen. Es waren nur noch 40%.

Hoffentlich hatte ich da einen schlechten Tag. Hoffentlich habe ich heute einen guten Tag.

Meine Kollegin hat Urlaub und hat spontan beschlossen mit mir zu kommen. Wenn ich in die Klinik gehe geht sie in die Stadt.

Hoffentlich habe ich nach meinen Termin auch noch Zeit um ein bisschen gut gelaunt durch die Stadt zu ziehen.


Monday, 11 June 2018

Fazit des Nachtlaufs

Kurze Auswertung des Nachtlaufs:

Thea und mein Lauf: 1. Grundschullauf: 3.350 Meter

Meine Leistung:

Nettozeit: 00:22:00
Platz: 611 von 1.5588 Läufern und Läuferinnen
206 Weibliche von 702 Läuferinnen
davon die 67. von 267 Frauen in der Altersklasse über 2010

Für meine Devise "durchhalten" finde ich, ist das ein recht gutes Ergebnis. 

Theas Leistung: 

Nettozeit:00:20:14
Platz: 360 von 1.5588 Läufern und Läuferinnen
davon 99 von 702 Läuferinnen
und 37. von 209 in der Altersklasse 2009/10

Ich bin stolz auf Thea! Sie ist besser als ich!!!

Noah und Florian haben bei einem anderen Lauf (Jedermanns Lauf) mitgemacht. 
Da ist mir die Auswertung ein bisschen zu aufwändig.

Im Vergleich zu uns sind sie mit den Laufzeiten der selben Strecke aber besser:

Beide Nettozeit: 00:17:08 

Aber beachtlich finde ich auch, dass Florian nur 4:52 Minuten schneller gelaufen als ich.

Ich bin sehr zufrieden mit mir! Wenn Thea nächstes Jahr wieder mitmachen will, bin ich auch wieder dabei.


Sunday, 10 June 2018

Eine Sensation wert!

Gestern Vormittag beim gemütlichen Zeitung und Kaffee trinken. Zufrieden nach dem überstandenen Nachtlauf.

Und wen sehe ich in Titelbild der Zeitung?

Mich!

Zwar nur links unten in Pulk des Nachtlaufs, aber ziemlich prominent.

Nicht zu fassen! Da lauf ich einmal mit und schon in der Zeitung!

Friday, 8 June 2018

Count down

Thea ist nicht krank. Sie kommt nicht um den Nachtlauf drumrum.

Ich habe aber auch das Gefühl, dass ihr das nichts ausmacht. Irgendwie ist es auch seit Tagen im ganzen Umkreis das Thema. Alle freuen sich. Das Gefühl reißt einfach mit. Auch Thea.

Fast hätten wir die Sachkunde Arbeit vergessen. Aber auf die Schnelle haben wir gestern Abend noch ein bisschen geübt. Sie fühlt sich sicher und macht sich einen kompetenten Eindruck.

Ich war gestern noch im Schwimmbad und bin meine 2.000 Meter in 61 Minuten geschwommen. Da war ich eigentlich schon deutlich besser. Aber ich sehr es sportlich.

Als lockere Einstimmung in den Lauf heute
Abend.




Thursday, 7 June 2018

First time, first run

Es ist so weit. Morgen findet der Nachtlauf statt.

Thea ist felsenfest überzeugt, dass sie morgen krank sein wird. Aber da muss schon ein Wunder geschehen. Sie ist topfit und wird das Rennen auch gut überstehen.

Ich bin gespannt und aufgeregt und ein bisschen nervös. Es ist das erste Mal, dass ich so etwas mache.

Doch ich muss auch zugeben, dass ich mich tatsächlich darauf freue.

Das Wattestäbchen Problem

Nein, ich habe mir die Ohren wohl gut genug geputzt. Mit Wattestäbchen natürlich. Ich habe es in den vielen Nachrichten gehört.

Auch Wattestäbchen sind Teil des Plastikmüll-Problems. Das wird auch noch ein Problem für mich.   

Keine Wattestäbchen mehr??? 

Wir versuchen ja seit langem schon Plastik zu vermeiden, zum Beispiel kaufen wir Saft nur noch in Glasflaschen und nehmen keine Plastiktüten mehr an. Aber so einfach ist das nicht. Ganz viele Lebensmittel sind in Plastik abgepackt, da kann man gar nichts dran ändern.

Aber an Wattestäbchen habe ich gar nicht gedacht. Die benutze ich regelmäßig. Jeden Tag. Morgens zum Ohren putzen, abends zum Abschminken.

Doch das ist nicht das einzige, was es im Kosmetik-Bereich aus Plastik gibt. Mit diesem Mikro-Plastik-Zeug in Haarschaum und Duschgel habe ich sofort aufgehört, als es mir bewusst wurde. Aber man denkt auch nicht daran. Viele Sachen sind einfach im normalen Alltagsleben integriert. Zum Beispiel Zahnbürsten. Die sind doch auch aus Plastik!

Doch wir nutzen nur noch Elektro-Zahnbürsten, die halten wenigstens sehr lange.

Ich google mal nach Wattestäbchen ohne Plastik. Nach den zahlreichen Nachrichten über das Plastikproblem, in dem auch Wattestäbchen erwähnt wurden, wird sich hoffentlich bald etwas in die Richtung tun.

Hoffe ich zumindest. 

Monday, 4 June 2018

Teambuilding, Tanz und Brunch

Was für ein ereignisreiches und tolles Wochenende!

Am Freitag war mein Betriebsausflug. Wir sind drei Stunden gewandert, davon hat ein heftiges Gewitter die Hälfte der Zeit beeinflusst. 

Es ging so schnell, dass ich schon nass war bevor ich meine Jacke aus dem Rucksack holen und anziehen konnte. Meine Wanderschuhe waren zwar wasserdicht, aber recht bald war mein Hose von oben bis unten klatsch nass und das Wasser tropfte in die Schuhe.

Trotzdem hat es Spaß gemacht. Wir waren alle klatsch nass und haben uns einfach nur gefreut ins Trockene zu kommen und endlich eine mickrige, schon kalte Wurst und ekligem Kartoffelsalat essen zu können. Es war ein Betriebsauflug, den wir bestimmt nicht vergessen. Das ist Team-Building der besonderen Art.

Am Samstag Abend war ich mit meiner Freundin tanzen. Es war mal wieder Zeit. Es tut einfach gut, sich ausleben, Musik aufsaugen, genießen, tanzen, loslassen, frei sein. Ich brauche das einfach.

Und am Sonntag waren wir beim Bürgerbrunch in unserem Dorf. Wir hatten uns mit vier anderen Familien verabredet, die wir in letzter Zeit so selten sehen. 

Schön war es, dass wir ganz unkompliziert alle (19 Leute!) zusammen sein konnten. Dass es kein großer Aufwand war, dass keiner einladen musste, dass jeder was mitgebracht hat, jeder sich bedienen konnte, dass keiner hinterher aufräumen musste. 

Letztes Jahr konnte ich nicht verstehen, warum man für zwei Brötchen und einen Platz auf einer Bank im Freien pro Person 5 Euro bezahlt. 

Jetzt weiß ich es. Es hat sich gelohnt. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei. 

Saturday, 2 June 2018

Dancing Queen

Auf geht's.

Endlich mal wieder tanzen...

Dance dance dance