Heute hat mir eine Kollegin gesagt, dass ich etwas falsch gemacht habe.
Ich hatte bei einem Antrag übersehen, dass es ein Erstantrag ist und hatte die Unterlagen nicht in die richtige Ablage gelegt. Der Antrag wurde also schon zu der zuständigen Sachbearbeiterin geleitet bevor die Akte angelegt wurde. Sie hat ihn dann einfach zurückgebracht und er muss jetzt erstmal angelegt werden.
Das ist nicht so schlimm, aber sie hat auch gesagt, dass es nicht das einzige Mal ist.
Und das ist gar nicht gut. Ich fühle mich ziemlich mies dabei. Ich weiß nicht genau was für Konsequenzen das für die Studenten hat.
Ich hoffe, dass es nichts gravierendes ist und ich hoffe, dass es mir nicht sehr oft passiert ist.
Ich fühle mich manchmal ein bisschen komisch. Ich bin die einzige, die alleine im Büro sitzt und ich mache keine Mittagspause. Da habe ich mit den meisten Kollegen kaum Kontakt, nur mit den beiden Sekretärinnen. Aber auch nicht viel.
Ich brockel den ganzen Tag da rum, mache meine Arbeit, unterhalte mich selten mit einer Kollegin, nur eben mal "Hallo" und "Tschüss", kriege nichts Persönliches mit, lerne keinen näher kennen.
Kein Wunder, dass ich mich immer noch nur mit wenigen Kollegen duze. Ich bin nicht in die Gruppe integriert. Ich fühle mich ein bisschen abseits.
Das ist bestimmt nicht beabsichtigt, es liegt einfach daran, dass ich alleine im Büro sitze und auch keine Pause machen kann. Ich finde es schade.
Und ich hätte gerne mal ein Feedback, ob sie mit mir zufrieden sind oder ob ich viele Fehler mache.
Tuesday, 17 November 2015
Monday, 16 November 2015
Abgewartet und Tee getrunken
Mein Arzt in der Spezialklinik scheint im Urlaub gewesen zu sein. Meine Neurologin hat versucht ihn zu erreichen, ich hatte eine Email an ihn geschrieben und auch versucht ihn anzurufen.
Ich wollte doch versuchen einen früheren Termin als im April zu vereinbaren und meine Neurologin wollte fragen, ob sie in der Zeit vor meiner dortigen Untersuchung noch andere Untersuchung hier machen könnte. Leider haben wir ihn beide nicht erreicht und da er sich in letzter Zeit eigentlich immer recht zeitnah bei mir gemeldet hatte, nehme ich an, dass er die Woche im Urlaub war.
Dadurch, dass ich diese Woche eine ziemlich heftige Erkältung hatte und auch noch an zwei Tagen meine Kollegin vertreten musste, also alleine im Büro war, der erste Elternabend für Thea stattfand, den ich nicht absagen wollte, und Florian auch noch auf Dienstreise war, wurde ich von meinen Sorgen sehr gut abgelenkt.
Doch leider konnte ich mit der Erkältung die Zeit des Wartens nicht mit Gin überstehen, sondern musste viel Tee trinken. Einerseits zum Abwarten der Rückmeldung meiner Ärzte und andererseits zum Bekämpfen der Erkältung.
Die Erkältung habe ich inzwischen recht gut überstanden. Hoffentlich erreiche ich heute meine Arzt in der Spezialklinik.
Saturday, 7 November 2015
Abwarten und Gin trinken
Nach dem Telefonat mit meinem Epileptologen habe ich sehr viel nachgedacht und einige Email mit ihm ausgetauscht. Ich mache mir Sorgen und habe Angst und versuche es gleichzeitig auch einfach zu verdrängen, damit mein Leben jetzt einfach mal so bleibt wie es ist. Ganz normal!
Dass die Untersuchung gemacht werden muss ist klar, aber was mich da erwartet, wenn tatsächlich eine autoimmune Entzündung festgestellt wird, das ist überhaupt nicht klar. Und da kann mir der Arzt auch gar nichts dazu sagen. Da müssen wir erst einmal abwarten was die Untersuchung ergibt...
Aber einen Termin für mich ist nicht einfach zu organisieren, denn die Klinik ist ca. 650 km weit weg. Selbst bei einer ambulanten Untersuchung brauchen ich mit Hin- und Rückfahrt mindestens zwei Tage.
Bisher war es nie ein Problem, denn die Familie wohnt in der Nähe und wir haben das meistens dazu genutzt, die Familie zu besuchen. Jetzt sind Noah und Thea in der Schule und ich arbeite. Wir können nicht einfach so, wann immer wir wollen Urlaub machen. Die Weihnachtsferien sind die nächste Möglichkeit dafür. Aber vor Weihnachten ins Krankenhaus gehen, verdirbt mir die ganze Vorfreude auf die Adventszeit. Natürlich könnte ich auch alleine mit dem Zug fahren. Doch bei meinem neuen Job bin ich noch in der Probezeit und darf eigentlich keinen Urlaub nehmen. Und ich möchte meiner Chefin nicht sagen müssen, dass ich für einen Arzttermin zwei Urlaubstage brauche, da ich in eine Spezialklinik muss, die 700 km weit weg ist.
Also hatte ich meinen Epileptologen in der Klinik gefragt, ob es in Ordnung wäre die Untersuchung erst in den Osterferien machen zu lassen. Ich würde lieber noch fünf Monate Ungewissheit aushalten, als in der Weihnachtszeit eventuell mit einer längeren Behandlung beginnen zu müssen. Außerdem wollte ich damit auch ein bisschen testen, für wie dringend er diese Untersuchung hält. Ob es nicht doch wichtig ist, die Untersuchung relativ bald zu machen. Die Antwort war recht vage. Er sagte, ein Termin in fünf Monaten wäre "vertretbar" und hatte mir den 1. April angeboten, den allerletzten Tag von zweieinhalb Wochen Ferien. Bis dahin sollte ich mich von meiner Neurologin betreuen lassen und einfach mal abwarten...
Meine Neurologin fand den Termin eher ungünstig. Wenn schon ein solcher Verdacht besteht, sollte man die Untersuchung lieber gleich hinter sich bringen. Wo sie ja auch recht hat... Sie würde mir raten den Termin möglichst noch in diesem Jahr zu machen. Darüber war ich dann aber nicht besonders begeistert. Daraufhin sagte sie, ich solle einfach ein bisschen darüber nachdenken und nochmal mit dem Arzt im Krankenhaus darüber sprechen, ob ein Termin vor Weihnachten nicht besser wäre. Und dann mal abwarten...
Auf jeden Fall sollte ich mich in nächster Zeit von meinem Hausarzt mal gründlich durchchecken lassen. Gucken, ob alles andere in Ordnung ist, denn eine autoimmune Entzündung kann sich auch auf andere Stellen übertragen. Und dann mal abwarten...
Also ging ich dann zu meinem Hausarzt. Er war auch eher der Meinung die Untersuchung nicht erst bis Anfang April hinauszuschieben. Aber er nahm mir gleich mal Blut ab, gab mir einen Termin zum Ultraschall meiner Niere und sagte ich soll mir von meinem Gynäkologen einen Ultraschall von meiner Gebärmutter machen lassen. Und dann mal abwarten, was die Untersuchungen ergeben...
Nächste Woche muss ich mir wohl einen Termin bei meinem Gynäkologen geben lassen. Aber egal was er mit mir machen wird, ich weiß schon, was er mir sagen wird: erstmal abwarten...
Klar, das mache ich jetzt gleich: Abwarten und Gin trinken!
Dass die Untersuchung gemacht werden muss ist klar, aber was mich da erwartet, wenn tatsächlich eine autoimmune Entzündung festgestellt wird, das ist überhaupt nicht klar. Und da kann mir der Arzt auch gar nichts dazu sagen. Da müssen wir erst einmal abwarten was die Untersuchung ergibt...
Aber einen Termin für mich ist nicht einfach zu organisieren, denn die Klinik ist ca. 650 km weit weg. Selbst bei einer ambulanten Untersuchung brauchen ich mit Hin- und Rückfahrt mindestens zwei Tage.
Bisher war es nie ein Problem, denn die Familie wohnt in der Nähe und wir haben das meistens dazu genutzt, die Familie zu besuchen. Jetzt sind Noah und Thea in der Schule und ich arbeite. Wir können nicht einfach so, wann immer wir wollen Urlaub machen. Die Weihnachtsferien sind die nächste Möglichkeit dafür. Aber vor Weihnachten ins Krankenhaus gehen, verdirbt mir die ganze Vorfreude auf die Adventszeit. Natürlich könnte ich auch alleine mit dem Zug fahren. Doch bei meinem neuen Job bin ich noch in der Probezeit und darf eigentlich keinen Urlaub nehmen. Und ich möchte meiner Chefin nicht sagen müssen, dass ich für einen Arzttermin zwei Urlaubstage brauche, da ich in eine Spezialklinik muss, die 700 km weit weg ist.
Also hatte ich meinen Epileptologen in der Klinik gefragt, ob es in Ordnung wäre die Untersuchung erst in den Osterferien machen zu lassen. Ich würde lieber noch fünf Monate Ungewissheit aushalten, als in der Weihnachtszeit eventuell mit einer längeren Behandlung beginnen zu müssen. Außerdem wollte ich damit auch ein bisschen testen, für wie dringend er diese Untersuchung hält. Ob es nicht doch wichtig ist, die Untersuchung relativ bald zu machen. Die Antwort war recht vage. Er sagte, ein Termin in fünf Monaten wäre "vertretbar" und hatte mir den 1. April angeboten, den allerletzten Tag von zweieinhalb Wochen Ferien. Bis dahin sollte ich mich von meiner Neurologin betreuen lassen und einfach mal abwarten...
Meine Neurologin fand den Termin eher ungünstig. Wenn schon ein solcher Verdacht besteht, sollte man die Untersuchung lieber gleich hinter sich bringen. Wo sie ja auch recht hat... Sie würde mir raten den Termin möglichst noch in diesem Jahr zu machen. Darüber war ich dann aber nicht besonders begeistert. Daraufhin sagte sie, ich solle einfach ein bisschen darüber nachdenken und nochmal mit dem Arzt im Krankenhaus darüber sprechen, ob ein Termin vor Weihnachten nicht besser wäre. Und dann mal abwarten...
Auf jeden Fall sollte ich mich in nächster Zeit von meinem Hausarzt mal gründlich durchchecken lassen. Gucken, ob alles andere in Ordnung ist, denn eine autoimmune Entzündung kann sich auch auf andere Stellen übertragen. Und dann mal abwarten...
Also ging ich dann zu meinem Hausarzt. Er war auch eher der Meinung die Untersuchung nicht erst bis Anfang April hinauszuschieben. Aber er nahm mir gleich mal Blut ab, gab mir einen Termin zum Ultraschall meiner Niere und sagte ich soll mir von meinem Gynäkologen einen Ultraschall von meiner Gebärmutter machen lassen. Und dann mal abwarten, was die Untersuchungen ergeben...
Nächste Woche muss ich mir wohl einen Termin bei meinem Gynäkologen geben lassen. Aber egal was er mit mir machen wird, ich weiß schon, was er mir sagen wird: erstmal abwarten...
Klar, das mache ich jetzt gleich: Abwarten und Gin trinken!
Wednesday, 4 November 2015
Überraschung
Gestern war ich nach dem langen Arbeitstag so müde, dass ich vor der Glotze schon eingeschlafen war, bevor der erste Tote im Tatort gefunden wurde. Als ich wieder aufwachte, schlief Florian neben mir tief und fest, und in Fernsehn lief boxen.
Da ich zu faul war um nach der Fernbedienung zu suchen, guckte ich einfach zu. Ziemlich lange...
Florian (wieder wach): Du guckst boxen?
Ich: Ja
Florian: Und das findest du gut?
Ich: Ja.
Florian: Echt?
Ich: Boxen beruhigt.
Florian: Wie bitte?
Ich: Boxen beruhigt.
Florian: Meinst du das ernst?
Ich: Ja, das mir hat Manuela mal gesagt.
Florian: Und du?
Ich: Ich finde sie hat recht.
Florian: Und wer boxt?
Ich: Weiß nicht.
Florian: Wie? Das weißt du nicht?!
Ich: Ich gucke einfach nur zu, wie sich zwei Männer in die Fresse schlagen.
Florian: Und das beruhigt dich?
Ich: Ja. Und es hält mich wach.
Florian: Und seit wann guckst du das denn?
Ich: Seit der zweiten Runde.
Florian: Und in der 10 Runde weißt du immer noch nicht wer die zwei Typen sind???
Ich: Das interessiert mich gar nicht.
Florian: Ja, aber warum guckst du es denn dann?
Ich: Weil es beruhigt.
Florian: Dass du mich nach 20 Jahren immer noch überraschen kannst...
Das hat es mich auch.
Da ich zu faul war um nach der Fernbedienung zu suchen, guckte ich einfach zu. Ziemlich lange...
Florian (wieder wach): Du guckst boxen?
Ich: Ja
Florian: Und das findest du gut?
Ich: Ja.
Florian: Echt?
Ich: Boxen beruhigt.
Florian: Wie bitte?
Ich: Boxen beruhigt.
Florian: Meinst du das ernst?
Ich: Ja, das mir hat Manuela mal gesagt.
Florian: Und du?
Ich: Ich finde sie hat recht.
Florian: Und wer boxt?
Ich: Weiß nicht.
Florian: Wie? Das weißt du nicht?!
Ich: Ich gucke einfach nur zu, wie sich zwei Männer in die Fresse schlagen.
Florian: Und das beruhigt dich?
Ich: Ja. Und es hält mich wach.
Florian: Und seit wann guckst du das denn?
Ich: Seit der zweiten Runde.
Florian: Und in der 10 Runde weißt du immer noch nicht wer die zwei Typen sind???
Ich: Das interessiert mich gar nicht.
Florian: Ja, aber warum guckst du es denn dann?
Ich: Weil es beruhigt.
Florian: Dass du mich nach 20 Jahren immer noch überraschen kannst...
Das hat es mich auch.
Monday, 26 October 2015
Warum?
Am 23. Oktober 2012 wurde ich am Gehirn operiert und am 23.Oktober 2015 habe ich wieder ein schlechte Nachricht bekommen.
Mein Neurologe aus der Spezialklinik, dem ich vor zwei Wochen die CD mit den MRTs geschickt hatte, hat mich angerufen und gesagt, ich sollte lieber noch eine Untersuchung bei Ihnen machen lassen. Das MRT, das ich in einer niedergelassenen Radiologischen Praxis, gemacht hatte, ist mit einem - seiner Meinung nach - veralteten Gerät gemacht worden und ist nicht gut genug. Und auf Grund meiner komplizierten Histolografie, rät mir der (äußerst renommierte!) Professor der Radiologie (mit Spezialisierung auf Epilepsie!) eine weitere Untersuchung bei ihnen machen zu lassen, um ausschließen zu können, dass es keine autoimmune Enzephalitis ist.
Wie bitte? Das bedeutet doch, dass es eine autoimmune Enzephalitis sein könnte!
Eine autoimmune Enzephalitis??? Was ist eine autoimmune Enzephalitis??? Und wieso wird jetzt das auch noch auf der anderen Gehirnhälfte in Frage gestellt? Jetzt plötzlich? Nachdem sie diesen "Fleck" schon so oft gesehen haben? Und alle immer gesagt haben, es ist eine ganz normale Anomalie, wie ein Muttermal auf der Haut. Jetzt kann es plötzlich doch eine Entzündung sein?
Wie wird so eine autoimmune Enzephalitis behandelt? Muss ich neue Tabletten schlucken? Muss ich ins Krankenhaus? Muss ich eine längere Therapie machen? Oder muss ich sogar wieder operiert werden?
Kann es nicht einfach mal aufhören? Habe ich nicht einfach mal ein ganz normales Leben verdient?
Mein Neurologe aus der Spezialklinik, dem ich vor zwei Wochen die CD mit den MRTs geschickt hatte, hat mich angerufen und gesagt, ich sollte lieber noch eine Untersuchung bei Ihnen machen lassen. Das MRT, das ich in einer niedergelassenen Radiologischen Praxis, gemacht hatte, ist mit einem - seiner Meinung nach - veralteten Gerät gemacht worden und ist nicht gut genug. Und auf Grund meiner komplizierten Histolografie, rät mir der (äußerst renommierte!) Professor der Radiologie (mit Spezialisierung auf Epilepsie!) eine weitere Untersuchung bei ihnen machen zu lassen, um ausschließen zu können, dass es keine autoimmune Enzephalitis ist.
Wie bitte? Das bedeutet doch, dass es eine autoimmune Enzephalitis sein könnte!
Eine autoimmune Enzephalitis??? Was ist eine autoimmune Enzephalitis??? Und wieso wird jetzt das auch noch auf der anderen Gehirnhälfte in Frage gestellt? Jetzt plötzlich? Nachdem sie diesen "Fleck" schon so oft gesehen haben? Und alle immer gesagt haben, es ist eine ganz normale Anomalie, wie ein Muttermal auf der Haut. Jetzt kann es plötzlich doch eine Entzündung sein?
Wie wird so eine autoimmune Enzephalitis behandelt? Muss ich neue Tabletten schlucken? Muss ich ins Krankenhaus? Muss ich eine längere Therapie machen? Oder muss ich sogar wieder operiert werden?
Kann es nicht einfach mal aufhören? Habe ich nicht einfach mal ein ganz normales Leben verdient?
Wednesday, 21 October 2015
Ich lass die Hunde schlafen!
Heute haben wir einen Familienausflug nach Bremen gemacht. Der Grund war, dass ich nach einem halben Jahr wieder zur Kontrolle in die Augenklinik musste, um zu schauen ob sich die Trübung meines linken Auges verändert hat.
Diesen Termin haben wir einfach genutzt und sind zu viert nach Bremen gefahren. Als erstes waren wir alle im Technik-Museum "Universum" und am späten Nachmittag bin ich alleine in die Augenklinik gegangen.
Das Ergebnis der Untersuchung ist ziemlich neutral. Nicht negativ, aber leider auch nicht positiv. Es hat sich einfach nichts geändert. Der eine Zipfel auf der rechten unteren Hälfte des Auges ist genauso groß wie letztes Mal, die "Wolke", die recht zentral auf meinem Auge herumschwimmt, ist auch noch genauso groß wie bei der letzten Untersuchung und sie hat sich leider auch nicht nach unten verschoben.
Ein bisschen Hoffnung, dass sich die Trübung vielleicht schon ein wenig verkleinert hätte oder wenigstens etwas aus dem zentralen Gesichtsfeld verschoben hätte, hatte ich schon. Leider ist das nicht der Fall. Aber es ist auf jeden Fall nicht schlimmer geworden und der Augenarzt hat mir auch diesmal geraten mich nicht operieren zu lassen. Das ist eine gute Nachricht!
Das Risiko, dass die Operation zu gewissen Komplikationen führen könnte, ist recht groß. Vor allem weil ich auf dem linken Auge nicht nur die Trübung (als Rest meiner Epiretinalen Gliose habe) sondern auch noch diesen undefinierbaren Zipfel auf der unteren Seite des Auges. Wenn man die komplette Netzhaut entfernen würde, kann bei diesem Zipfel eine Blutung entstehen, das kann dann bis zur Erblindung führen.
Er hat mir also sehr direkt von einer OP abgeraten: "Wenn sie die "schwimmende Wolke" auch weiterhin so ertragen können wie bisher, sollte sie die schlafenden Hunde lieber nicht wecken."
Aber mich musste er gar nicht überzeugen, ich war einfach nur froh, dass er nicht gesagt hat, dass das Auge unbedingt operiert werden muss. Ich möchte mich nicht mehr operieren lassen. An meinem ganzen Körper nicht.
Und Hunde mag ich auch nicht.
Diesen Termin haben wir einfach genutzt und sind zu viert nach Bremen gefahren. Als erstes waren wir alle im Technik-Museum "Universum" und am späten Nachmittag bin ich alleine in die Augenklinik gegangen.
Das Ergebnis der Untersuchung ist ziemlich neutral. Nicht negativ, aber leider auch nicht positiv. Es hat sich einfach nichts geändert. Der eine Zipfel auf der rechten unteren Hälfte des Auges ist genauso groß wie letztes Mal, die "Wolke", die recht zentral auf meinem Auge herumschwimmt, ist auch noch genauso groß wie bei der letzten Untersuchung und sie hat sich leider auch nicht nach unten verschoben.
Ein bisschen Hoffnung, dass sich die Trübung vielleicht schon ein wenig verkleinert hätte oder wenigstens etwas aus dem zentralen Gesichtsfeld verschoben hätte, hatte ich schon. Leider ist das nicht der Fall. Aber es ist auf jeden Fall nicht schlimmer geworden und der Augenarzt hat mir auch diesmal geraten mich nicht operieren zu lassen. Das ist eine gute Nachricht!
Das Risiko, dass die Operation zu gewissen Komplikationen führen könnte, ist recht groß. Vor allem weil ich auf dem linken Auge nicht nur die Trübung (als Rest meiner Epiretinalen Gliose habe) sondern auch noch diesen undefinierbaren Zipfel auf der unteren Seite des Auges. Wenn man die komplette Netzhaut entfernen würde, kann bei diesem Zipfel eine Blutung entstehen, das kann dann bis zur Erblindung führen.
Er hat mir also sehr direkt von einer OP abgeraten: "Wenn sie die "schwimmende Wolke" auch weiterhin so ertragen können wie bisher, sollte sie die schlafenden Hunde lieber nicht wecken."
Aber mich musste er gar nicht überzeugen, ich war einfach nur froh, dass er nicht gesagt hat, dass das Auge unbedingt operiert werden muss. Ich möchte mich nicht mehr operieren lassen. An meinem ganzen Körper nicht.
Und Hunde mag ich auch nicht.
Wednesday, 14 October 2015
Überwiegend hoch
Tief:
1. Die Probezeit ist nicht nur drei Monate sondern sechs Monate. Ich hätte es lieber wenn sie nach drei Monaten sagen, ja wunderbar, sie bleiben bei uns...
2. Bei einer so anstrengenden Arbeit und so viel Zeitaufwand ist das Gehalt, von dem so viel abgezogen wird, ganz schön mickrig.
Hoch:
1. kein Anfall
2. Das erste Gehalt ist überwiesen worden. Es ist einfach schön auch etwas für unser Leben, für die Familie, für das Haus beizusteuern - auch wenn es nicht viel ist.
3. Meine Chefin hat gesagt, ich bin eine große Entlastung für das Sekretariat. Und sie hat gesagt, ich muss mich ganz bald mit ihr und den zwei Sekretärinnen zusammen setzen und den Urlaub für nächstes Jahr planen. Das tut mir unheimlich gut.
4. Noahs Geburtstag ist so gut wie geregelt. Wir machen eine Besichtigung des Fußballstadions. Mit Trikots anziehen, Tore schießen und Maskottchen treffen. Es ist teuer, aber es lohnt sich. Hoffentlich haben wir schönes Wetter.
5. Meine Neurologin hat gesagt, die Untersuchungsergebnisse sind in Ordnung. Mein EEG war ohne epileptische Potentiale und ihrer Meinung nach, ist das MIT auch in Ordnung.
1. Die Probezeit ist nicht nur drei Monate sondern sechs Monate. Ich hätte es lieber wenn sie nach drei Monaten sagen, ja wunderbar, sie bleiben bei uns...
2. Bei einer so anstrengenden Arbeit und so viel Zeitaufwand ist das Gehalt, von dem so viel abgezogen wird, ganz schön mickrig.
Hoch:
1. kein Anfall
2. Das erste Gehalt ist überwiesen worden. Es ist einfach schön auch etwas für unser Leben, für die Familie, für das Haus beizusteuern - auch wenn es nicht viel ist.
3. Meine Chefin hat gesagt, ich bin eine große Entlastung für das Sekretariat. Und sie hat gesagt, ich muss mich ganz bald mit ihr und den zwei Sekretärinnen zusammen setzen und den Urlaub für nächstes Jahr planen. Das tut mir unheimlich gut.
4. Noahs Geburtstag ist so gut wie geregelt. Wir machen eine Besichtigung des Fußballstadions. Mit Trikots anziehen, Tore schießen und Maskottchen treffen. Es ist teuer, aber es lohnt sich. Hoffentlich haben wir schönes Wetter.
5. Meine Neurologin hat gesagt, die Untersuchungsergebnisse sind in Ordnung. Mein EEG war ohne epileptische Potentiale und ihrer Meinung nach, ist das MIT auch in Ordnung.
Monday, 12 October 2015
Familie Kotzbrocken
Das Buch "Sultan und Kotzbrocken" von Claudia Schreiber ist ein ganz süßes witziges Buch von einem Sultan, dessen Job es ist, nichts zu tun. Und das ist nicht ganz so einfach...
Deshalb braucht er ganz viele Helfer. Zum Beispiel 99 Ehefrauen, die um die 99 Kissen für ihn nähen, damit er gemütlich sitzen kann. Doch auf so vielen Kissen sitzen ist ganz schön hoch.
Also braucht er ein spezielles Seilgewinde, das ihn von oben nach unten befördert und noch einen Kranführer, der dieses Gewinde manövriert. Doch dass ist nicht so einfach und ab und zu kracht er ganz schön oft auf den Popo. Das tut zwar weh, aber es macht dem Sultan auch ein bisschen Spaß. Und noch etwas macht ihm ganz viel Spaß: mit seinem Helfer schimpfen (wenn er mal wieder auf den Popo kracht): Du Kotzbrocken!
Das Buch ist wirklich witzig und Thea, Noah und ich haben gelernt, dass ein Sultan zu sein und nichts tun ist langweilig ist. Aber ich habe auch noch festgestellt, dass ein Kotzbrocken zu sein, ganz viel Spaß macht!
Deshalb braucht er ganz viele Helfer. Zum Beispiel 99 Ehefrauen, die um die 99 Kissen für ihn nähen, damit er gemütlich sitzen kann. Doch auf so vielen Kissen sitzen ist ganz schön hoch.
Also braucht er ein spezielles Seilgewinde, das ihn von oben nach unten befördert und noch einen Kranführer, der dieses Gewinde manövriert. Doch dass ist nicht so einfach und ab und zu kracht er ganz schön oft auf den Popo. Das tut zwar weh, aber es macht dem Sultan auch ein bisschen Spaß. Und noch etwas macht ihm ganz viel Spaß: mit seinem Helfer schimpfen (wenn er mal wieder auf den Popo kracht): Du Kotzbrocken!
Das Buch ist wirklich witzig und Thea, Noah und ich haben gelernt, dass ein Sultan zu sein und nichts tun ist langweilig ist. Aber ich habe auch noch festgestellt, dass ein Kotzbrocken zu sein, ganz viel Spaß macht!
Denn wenn man ein Kotzbrocken ist, kann man endlich mal mit den Kindern so richtig schimpfen und schlechte Laune haben kann und alles ganz aus sich raus lassen kann.
Und die Kinder tun alles ganz eifrig und schnell, für mich, die Frau Kotzbrocken, damit ich endlich wieder gute Laune habe.
Wednesday, 7 October 2015
Nicht besonders positiv...
Tief:
1. Gestern habe ich den Stempel fast erst zum Ende des Tages auf das richtige Datum umgestellt. Also musste ich ganz viele Unterlagen, die ich falsch gestempelt hatte, verbessern. Datum ändern und mein Kürzel dazu schreiben. Das ist nicht das erste mal, dass mir das passiert. Und meine Kolleginnen sehen das sofort. Das ist mir nicht nur gestern passiert. Sondern schon ein paar mal. Bei so einer einfachen Aufgabe schaffe ich schon nach einem Monat immer noch nicht es anständig zu machen.
2. Ich weiß nicht, ob ich es mit den GEZ Formularen richtig mache. Und ich traue mich nicht zu fragen. Nach über einem Monat sollte ich mich doch auskennen, wie man mit so einfachen Sachen umgeht - Aufgaben, für die ich zuständig bin. Beim Gedanken, diese Frage zu stellen und eventuell zu merken, dass ich es falsch mache, wird mir schlecht. Aber ich muss fragen, sonst wird es noch schlimmer. Und ich fühle mich jetzt schon unwohl dabei.
3. Die Schulkindbetreuung steht auf der Kippe. Die eine Erzieherin ist schon länger krank und man weiß nicht wann sie wieder kommt. Die neue zweite Erzieherin hat nach dem ersten Monat gekündigt. Sie wird also nach der probeweise nicht mehr da sein. Und die Vertreterin der kranken Erzieherin hat auch gekündigt. Nur steht noch nicht fest, wann sie geht. Es ist alles sehr wage.
Hoch:
1. Kein Anfall
2. Inzwischen duze ich mich mit vier Kolleginnen.
1. Gestern habe ich den Stempel fast erst zum Ende des Tages auf das richtige Datum umgestellt. Also musste ich ganz viele Unterlagen, die ich falsch gestempelt hatte, verbessern. Datum ändern und mein Kürzel dazu schreiben. Das ist nicht das erste mal, dass mir das passiert. Und meine Kolleginnen sehen das sofort. Das ist mir nicht nur gestern passiert. Sondern schon ein paar mal. Bei so einer einfachen Aufgabe schaffe ich schon nach einem Monat immer noch nicht es anständig zu machen.
2. Ich weiß nicht, ob ich es mit den GEZ Formularen richtig mache. Und ich traue mich nicht zu fragen. Nach über einem Monat sollte ich mich doch auskennen, wie man mit so einfachen Sachen umgeht - Aufgaben, für die ich zuständig bin. Beim Gedanken, diese Frage zu stellen und eventuell zu merken, dass ich es falsch mache, wird mir schlecht. Aber ich muss fragen, sonst wird es noch schlimmer. Und ich fühle mich jetzt schon unwohl dabei.
3. Die Schulkindbetreuung steht auf der Kippe. Die eine Erzieherin ist schon länger krank und man weiß nicht wann sie wieder kommt. Die neue zweite Erzieherin hat nach dem ersten Monat gekündigt. Sie wird also nach der probeweise nicht mehr da sein. Und die Vertreterin der kranken Erzieherin hat auch gekündigt. Nur steht noch nicht fest, wann sie geht. Es ist alles sehr wage.
Hoch:
1. Kein Anfall
2. Inzwischen duze ich mich mit vier Kolleginnen.
Thursday, 1 October 2015
Ziemlich tiefe Tiefs...
Ich habe heute zwei grobe Fehler bei der Arbeit gemacht.
Tiefs:
1. Ich habe ganz viele Unterlagen, die bei mir abgegeben wurden, falsch gestempelt. Nicht 01.Okt.2015 sondern 01.Sept.2015. Gottseidank habe ich das noch gemerkt und es schlussendlich verbessert. Ich habe über den falschen Stempel noch einmal richtig gestempelt. Ich weiß nicht, ob ich es so hätte machen dürfen. Ich konnte keinen fragen. Ich habe es einfach so gemacht. Ich fühle mich total Kacke.
2. Ich habe zwei Studenten falsche Antworten gegeben. Ich wurde gefragt, ob die weiterführenden Anträge jedes Semester mit allen Formularen wieder abgegeben werden müssen.
Da wir dort zwei Anträge haben, Erstantrag und weiterführender Antrag, dachte ich, man muss zu jedem neuen Semester einen weiterführenden Antrag stellen. Aber das ist nicht so. Wenn sie Bafög bekommen müssen sie zwar jedes Semester eine neue Immatrikulationsbescheinigung abgeben, aber erst nach einem Jahr ein neues Formular (weiterführendes Formular) ausfüllen. Also nicht jedes Semester, sondern jedes zweite. Ich habe aber mindestens zwei Studenten gesagt, sie müssen jedes Jahr eins abgeben.
Das sind ziemlich viele Unterlagen die, nicht nur von den Studenten sondern auch von den Eltern, ausgefüllt werden müssen und auch diverse Unterlagen (Einkommensteuer-Erklärung, Mietvertrag,...). Das ist eine Heiden-Arbeit. Dass ich das gesagt habe, ist so ein Mist. Ich könnte mich dafür erwürgen! Ich würde ja gerne anrufen und sagen, es tut mir leid!!! Ich habe Mist erzählt!!! Das müssen sie nicht!!! Aber ich weiß nicht wer das ist. Ich kann nicht anrufen. Ich kann das nicht wieder gut machen.
3. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich bisher jede Woche eine Stunde zu wenig gearbeitet habe. Ich arbeite Mo/Di/Mi von 10.00-15.00 Uhr, Do von 10.00-16.00 Uhr und Fr von 10.00 -13.00 Uhr. Ich dachte, dass sich der Donnerstag und der Freitag auf jeweils 5 Stunden ausgleichen, aber das ist nicht so. Ich arbeite zwar Donnerstags eine Stunde mehr, aber Freitags zwei Stunden weniger. Also fehlt eine Stunde. Das habe ich erst jetzt gemerkt. Ich habe also in meinem ersten Monat zuwenig gearbeitet.
4. Und nicht zu vergessen habe ich ja auch immer noch eine Krankheit. Und zwar nicht irgendeine, nicht einfach nur Epilepsie, sondern eine unspezifische Gehirn Krankheit. Das darf ich nicht vergessen. Und deshalb habe ich heute mal wieder eine Erinnerung dazu bekommen. Heute hatte ich einen Kontroll-Termin zu einer MRT-Untersuchung (Kernspintomografie). Das Ergebnis ist nicht besonders gut. Der Arzt hat gesagt, dass die Stelle, die operiert wurde, in dieser Untersuchung in einer anderen Perspektive gemacht wurde. Man kann deshalb nicht wirklich vergleichen, ob sich was geändert hat. Immerhin ist es so wie es jetzt aussieht ganz ok.
Allerdings sollten sie auch die andere Gehirnhälfte untersuchen, um zu sehen, ob sich die merkwürdigen Flecken verändert haben. Und das haben sie auch gemacht und sie haben auch eine Veränderung entdeckt. Zwar nicht von 2014 auf 2015. Aber sie sagen von 2011 bis 2014 hat sich doch einiges verändert. Und kleiner ist der Fleck natürlich nicht geworden. Sondern natürlich größer! Das ist was neues. Warum haben die Neurologen der Uni in der ich operiert wurde das nicht auch gesagt? War das nicht so? Haben sie was übersehen, oder haben die heute etwas falsch interpretiert?
Es wäre so schön, wenn ich einmal eine Untersuchung machen könnte, nach der mir einfach gesagt wird, alles ist gut. Aber nein, bei mir ist immer irgendein "aber" dabei. Irgendetwas das noch mal untersucht oder hinterfragt werden musst. Und dann müssen sie einfach auch oft zugeben, dass sie nicht genau wissen, was es ist.
Morgen werde ich meinen Epileptologen in der Klinik anrufen und das mit ihm klären. Nächste Woche wird sowieso wieder ein EEG gemacht. Diese beschissene Krankheit geht einfach immer weiter!
Tiefs:
1. Ich habe ganz viele Unterlagen, die bei mir abgegeben wurden, falsch gestempelt. Nicht 01.Okt.2015 sondern 01.Sept.2015. Gottseidank habe ich das noch gemerkt und es schlussendlich verbessert. Ich habe über den falschen Stempel noch einmal richtig gestempelt. Ich weiß nicht, ob ich es so hätte machen dürfen. Ich konnte keinen fragen. Ich habe es einfach so gemacht. Ich fühle mich total Kacke.
2. Ich habe zwei Studenten falsche Antworten gegeben. Ich wurde gefragt, ob die weiterführenden Anträge jedes Semester mit allen Formularen wieder abgegeben werden müssen.
Da wir dort zwei Anträge haben, Erstantrag und weiterführender Antrag, dachte ich, man muss zu jedem neuen Semester einen weiterführenden Antrag stellen. Aber das ist nicht so. Wenn sie Bafög bekommen müssen sie zwar jedes Semester eine neue Immatrikulationsbescheinigung abgeben, aber erst nach einem Jahr ein neues Formular (weiterführendes Formular) ausfüllen. Also nicht jedes Semester, sondern jedes zweite. Ich habe aber mindestens zwei Studenten gesagt, sie müssen jedes Jahr eins abgeben.
Das sind ziemlich viele Unterlagen die, nicht nur von den Studenten sondern auch von den Eltern, ausgefüllt werden müssen und auch diverse Unterlagen (Einkommensteuer-Erklärung, Mietvertrag,...). Das ist eine Heiden-Arbeit. Dass ich das gesagt habe, ist so ein Mist. Ich könnte mich dafür erwürgen! Ich würde ja gerne anrufen und sagen, es tut mir leid!!! Ich habe Mist erzählt!!! Das müssen sie nicht!!! Aber ich weiß nicht wer das ist. Ich kann nicht anrufen. Ich kann das nicht wieder gut machen.
3. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich bisher jede Woche eine Stunde zu wenig gearbeitet habe. Ich arbeite Mo/Di/Mi von 10.00-15.00 Uhr, Do von 10.00-16.00 Uhr und Fr von 10.00 -13.00 Uhr. Ich dachte, dass sich der Donnerstag und der Freitag auf jeweils 5 Stunden ausgleichen, aber das ist nicht so. Ich arbeite zwar Donnerstags eine Stunde mehr, aber Freitags zwei Stunden weniger. Also fehlt eine Stunde. Das habe ich erst jetzt gemerkt. Ich habe also in meinem ersten Monat zuwenig gearbeitet.
4. Und nicht zu vergessen habe ich ja auch immer noch eine Krankheit. Und zwar nicht irgendeine, nicht einfach nur Epilepsie, sondern eine unspezifische Gehirn Krankheit. Das darf ich nicht vergessen. Und deshalb habe ich heute mal wieder eine Erinnerung dazu bekommen. Heute hatte ich einen Kontroll-Termin zu einer MRT-Untersuchung (Kernspintomografie). Das Ergebnis ist nicht besonders gut. Der Arzt hat gesagt, dass die Stelle, die operiert wurde, in dieser Untersuchung in einer anderen Perspektive gemacht wurde. Man kann deshalb nicht wirklich vergleichen, ob sich was geändert hat. Immerhin ist es so wie es jetzt aussieht ganz ok.
Allerdings sollten sie auch die andere Gehirnhälfte untersuchen, um zu sehen, ob sich die merkwürdigen Flecken verändert haben. Und das haben sie auch gemacht und sie haben auch eine Veränderung entdeckt. Zwar nicht von 2014 auf 2015. Aber sie sagen von 2011 bis 2014 hat sich doch einiges verändert. Und kleiner ist der Fleck natürlich nicht geworden. Sondern natürlich größer! Das ist was neues. Warum haben die Neurologen der Uni in der ich operiert wurde das nicht auch gesagt? War das nicht so? Haben sie was übersehen, oder haben die heute etwas falsch interpretiert?
Es wäre so schön, wenn ich einmal eine Untersuchung machen könnte, nach der mir einfach gesagt wird, alles ist gut. Aber nein, bei mir ist immer irgendein "aber" dabei. Irgendetwas das noch mal untersucht oder hinterfragt werden musst. Und dann müssen sie einfach auch oft zugeben, dass sie nicht genau wissen, was es ist.
Morgen werde ich meinen Epileptologen in der Klinik anrufen und das mit ihm klären. Nächste Woche wird sowieso wieder ein EEG gemacht. Diese beschissene Krankheit geht einfach immer weiter!
Subscribe to:
Posts (Atom)