Thursday, 20 September 2018
Alea iacta est!
Wednesday, 19 September 2018
Wie man Schnäppchen macht
Ich: Wie bitte?
Verkäufer: Der piept ständig.
Ich: OK. Haben sie denn noch eingefallen anderen in der Größe?
Verkäufer: Nein, das ist der letzte.
Ich: Ja, dann lassen sie mich doch einfach geh, obwohl es piept.
Verkäufer: aber dann piept es sich ständig wenn sie aus Läden raus gehen, die die gleichen Alarmsysteme haben.
Ich: Naja...
Verkäufer: Ja, das kann ich verstehen, das ist unangenehm.
Ich: Aber schön sind sie ja...
Verkäufer: Mit fünf Euro könnte ich ihnen entgegen kommen.
Ich: Also gut, für 10 Euro weniger nehme ich sie.
Verkäufer: Okay, einigen wir uns auf sieben.
Ich: Einverstanden.
Rewe: kein Piepen
Dänisches Bettenlager: kein Piepen
Tuesday, 18 September 2018
Die Angst ist wieder da
Gerade habe ich die Unterlagen meiner letzten Behandlungen zusammen gesammelt - und natürlich auch ein bisschen reingeschaut. Das Loch ist sehr gut sichtbar. Die Wolke ist sehr gut sichtbar.
Ich glaube, das Gespräch wird eher darauf hinauslaufen zu besprechen, was und wie ich operiert werden soll.
Ich will nicht dahin. Ich habe Angst.
Friday, 14 September 2018
Woran man merkt, dass der Sommer vorbei ist...
Es ist soweit. Der Sommer ist vorbei.
Morgens stehen wir im Dunkeln auf und gehen im Dunklen schlafen. Das Schwimmbad hat geschlossen und es regnet ständig.
Und die Katzen sind wieder öfter im Haus.
Und gehen wieder drinnen wieder aufs Klo.
Und wir müssen wir Katzenklo putzen.
Scheiß Herbst (im wahrsten Sinne des Wortes)!
Ums Ski fahren drumrum...
Noah und Thea könnten einen 6-Tage Skikurs machen und für Erwachsene gibt es 6- oder 3-tägige Kurse. Florian braucht natürlich keinen, aber ich könnte es gebrauchen. Außerdem habe ich auch schon ein paar mal gesagt, dass ich gerne mal einen Kurs machen würde. Aber ich habe gesagt: "mal". Jetzt wird es wohl ernst.
Noah und Thea sind natürlich begeistert. Ich nicht so richtig, ich brauche immer ein bisschen Überwindung. Wenn ich aber dann dabei bin, macht mir Ski fahren doch immer Spaß. Zumindest eine Weile.
Aber einen 6-Tage-Kurs mache ich auf keinen Fall. Man muss ja nicht übertreiben!
Und überhaupt müssen wir erst einmal abwarten, wie viel das kostet. Vielleicht komme ich ja noch mal drum rum....
Monday, 10 September 2018
Im Bus mit Noah, oder: mein Kind ist groß
Früher war das Busfahren mit den Kindern manchmal ganz schön anstrengend und peinlich.
Das ständige Geplapper und Geschrei. Oder Sprüche wie: meine Mutter hat einen Goldzahn. Oder: Guck mal, der dicke Mann da hinten.
Jetzt ist es anders.
Noah und ich haben uns heute zufällig auf unseren Nachhausewegen im Bus getroffen.
Als er einstieg saß ich schon drin und las. Er setzte er sich zu mir und packte aus Anstand sein Handy nicht aus. Aus Anstand packe ich mein Buch wieder ein, und versuchte mich mit ihm zu unterhalten.
Das war nicht so einfach.
Ich: Hey, schön dass wir uns mal treffen.
Noah: Hmmm.
Ich: Und, geht's dir gut?
Noah: Hmmm.
Pause.
Ich: Wie war es denn in der Schule?
Noah: Wie immer.
Ich: Und was ist: wie immer?
Noah: Ganz okay.
Er guckt aus dem Fenster.
Ich: Und habt ihr Hausaufgaben?
Noah: Ja.
Ich: Und? Gemacht?
Noah: Naja.
Ich: Was ist naja???
Noah: Muss noch Mathe fertig machen.
Pause.
Ich: Und was hast du heute gegessen?Noah: Drei Mal darfst du raten.
Ich: Pizza?
Noah: Nein
Ich: Lahmacun?
Noah: Bingo.
Er grinst und guckt aus dem Fenster.
Pause.
Mir fällt nichts mehr ein.
Ich: An was denkst du?
Noah: An nichts.
Ich: Mensch Noah, jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen... !
Noah: Oh Mama, ich will jetzt aber
nicht im Bus mit dir über meine eigenen Gedanken sprechen!
Alles klar.
Jetzt ist es anders rum. Jetzt ist es ihm peinlich mit der Mutter im Bus zu sitzen.
Saturday, 8 September 2018
Hilfe, ich brauche einen neuen Laptop!
Dann konnte ich auch noch aus einem rätselhaften Grund das Passwort nicht eingeben. Also musste ich nochmal neu laden.
Und warten und warten und warten.
Jetzt habe die Idee vergessen.
Wann ist Weihnachten?
Tuesday, 4 September 2018
Mal ehrlich...
Ich glaube nicht. Aber deshalb ist es auch gut so.
Dieses Konzert setzt ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit in Chemnitz, in Sachsen und in ganz Deutschland.
Es ist toll, dass die Toten Hosen dabei waren, dass auch sie ein Zeichen gesetzt haben. Mit diesem Zeichen sind sie für ihre Fans einfach auch ein Vorbild gegen Rechtsextremismus. Seht, das ist unsere Meinung. Kommt zu unserem Konzert und teilt sie mit uns.
Mit diesem Gratis-Konzert haben sie bestimmt auch einige Menschen mobilisiert, die nicht politisch interessiert sind, aber mit diesem Konzert sind sie mitbhinein gezogen worden, mit ins Boot genommen. Wir sind nicht alleine. Wir sind mehr.
Ich fühle mich mit dabei.
Monday, 3 September 2018
Der Traum vom perfekten Assistent
Wie wäre es mit:
Ich: Siri, ich will sofort keinen Kater mehr haben.
Siri: Selbstverständlich, deine Kopfschmerzen hören sofort auf und die Übelkeit wird gleich vorbei sein.
oder:
Ich: Alexa, ich will sofort fünf Kilo abnehmen.
Alexa: Natürlich, gleich wiegst du nur noch 50 Kilo.
So einen Assistenten würde ich sofort kaufen!
Aber Moment mal: Wieso sind die meisten Sprach-Assistenten eigentlich Frauen? Wieso gibt es keine Männer?
Der Gedanke, morgens von einer sexy Stimme geweckt zu werden, ist ganz schön verlockend. Am liebsten würde ich mir die Stimme auch noch selbst aussuchen...
...Morgens um 08:30 Uhr. Die Sonne scheint in mein Zimmer, es duftet nach Kaffee und mein persönlicher Sprach-Assistent weckt mich.
Mario Gomez: Guten Morgen Maria, hast du gut geschlafen?
Ich: Guten Morgen Mario. Ja, die Nacht war sehr gut.
Mario Gomez: Freut mich. Dein Kaffee ist fertig und der Tisch gedeckt.
Ich: Suuuper. Und das Frühstück?
Mario Gomez: Das Müsli steht natürlich für dich bereit und für die Kinder habe ich die Brote für die Schule geschmiert.
Ich: Wunderbar!!! Danke.
Mario Gomez: Gerne. Kann ich sonst noch etwas für dich tun?
Ich: Ach, komm doch noch ein bisschen zu mir ins Bett...
Mario Gomez: Natürlich. Soll ich dich massieren oder möchtest du mit mir kuscheln?
Ich: Herrlich... und wie wär´s mit noch ein bisschen mehr...
Plötzlich klingelt der Wecker. 5.45 Uhr. Es ist dunkel. Neben mir liegt Florian und wie immer muffelt es nach dem üblichen Schlafzimmer-Geruch.
Nein. Ein Sprach-Assistent kommt nicht in Frage.
Sunday, 2 September 2018
Die ARD Radionacht mit Sabine
Ich habe ihr auf WhatApp gratuliert, so wie sie einen Monat vorher mir auf WhatsApp zum Geburtstag gratuliert hat. So wie wir es inzwischen in der WhatsApp-Ära jedes Jahr machen.
Wir kennen uns aus der Schulzeit, in der wir eine Weile eng befreundet waren. In der 10 Klasse ist sie mit der Familie nach Frankfurt gezogen ist. Doch der Kontakt ist geblieben.
Früher hat sie mich öfters besucht, weil sie mit ihrer Familie zu Besuch in ihre Heimat gekommen ist. In der Schulzeit bin ich ein paar mal mit einer Freundin nach Frankfurt getrampt. Das war aufregend und cool und sehr rebellisch den Eltern gegenüber!
Danach wurde es eher sporadisch. Sie hat eine Ausbildung gemacht, ich habe studiert. Trotzdem ist die Freundschaft geblieben.
Und die Stadt Frankfurt hat auch etwas dafür getan. Ich liebe Frankfurt und für die Buchbranche ist Frankfurt einfach ein wichtiger Standort. In meiner Studienzeit hatte ich ein Praktikum in einer Literatur-Agentur gemacht und zwei Monate bei ihr gewohnt. In den drei Jahren beim Börsenverein des deutschen Buchhandels war ich sowieso immer auf der Frankfurter Buchmesse und wir haben es jedes mal geschafft, uns kurz zu treffen.
Dann bin ich nach Holland gezogen, und ein Haus am Meer ist auch ein guter Grund Freunde zu besuchen.
Jetzt ist es wieder Frankfurt und die Buchmesse und es ist das vierte Jahr in Folge, dass ich zu ihr fahre. Sie sagt jedes Jahr, nächstes Jahr komme ich mit dir mit zur Messe mit. Vielleicht macht sie es ja auch mal.
Was sie aber wirklich jedes Jahr macht, ist Karte für die ARD Radionacht der Bücher zu besorgen. Sie arbeitet nämlich beim Hessischen Rundfunk und bekommt ermäßigte Karten. Und da kommt sie auch jedes Jahr mit. Das ist eine ganz tolle Veranstaltung, in der wichtige Autoren, unter anderen auch der Buchpreis-Gewinner über ihre Bücher sprechen und lesen. Und es ist ein schöner Abend mit ihr.
Sie hat die Karten schon gekauft. Ein Geburtstagsgeschenk für mich!
Ich freue mich!
Ich freue mich auf die Buchmesse. Aber ich freue mich auch auf meine Freundin.
